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SVS freut sich über warmen Regen

SCHERMBECK Der Regen von oben verhinderte zwar einen noch besseren Besuch. Trotzdem sorgten die 2000 Besucher beim Oberliga-Spiel des SV Schermbeck gegen Preußen Münster für einen warmen Regen in die Vereinskasse des SVS.

03.03.2008
SVS freut sich über warmen Regen

Ibo Sönmez, Dirk Cholewinski und Martin Stroetzel hatten keinen Blick für den Regen.

Michael Benninghoff, sportlicher Leiter des SV Schermbeck, bedauerte das schlechte Wetter und war der Meinung, dass bei normalen Verhältnissen sicher noch 200 - 300 Zuschauer mehr den Weg zu diesem Spiel im Weseler Aue-Stadion gefunden hätten.

Vorzüglich organisiert

Mit einer vorzüglichen Organisation, zu der alle verfügbaren Kräfte des Vereins herangezogen wurden, war alles bestens vorbereitet. Preußen Münster hatte eine große Anhängerschar im Rücken. Busse mit den Kennzeichen COE, ST und WAF zeugten davon, dass dieser Traditions-Verein viele Fans aus dem gesamten Münsterland hinter sich hatte. Sicherlich mehr als die Hälfte der Zuschauer waren Anhänger der Preußen.

36 Polizeibeamte regelten den Verkehr und waren am und im Stadion präsent. Dazu tastete ein professioneller Ordnungsdienst am Stadioneingang die Besucher ab, so dass schon von daher vorgesorgt wurde. Zwischenfälle gab es aber nicht. Sorgsam wurden die Anhänger in die durch einen Zaun getrennten Blöcke geleitet.

Eng wurde es übrigens mit den Parkmöglichkeiten. Viele reisten mit dem Pkw an. Und die hatten zum Teil nach Spielschluss auch Schwierigkeiten, von den durch den Regen aufgeweichten Rasenflächen herunter zu kommen. Ein Rückstau bis zur B 58 erforderte danach von den Autofahrern viel Geduld.

Interessierter Beobachter dieser Partie war übrigens Mike Büskens, Trainer des FC Schalke 04 II und Mitbewerber um die Meisterschaft. Der Ex-Profi, dessen Mannschaft noch gegen beide Kontrahenten spielen muss, konnte wegen der widrigen Witterungsverhältnisse nur wenig Erkenntnisse mitnehmen. Er dürfte aber zur Kenntnis genommen haben, dass es auch für seine Mannschaft schwer wird, gegen die starke Defensiv-Abteilung des SV Schermbeck zu Torerfolgen zu kommen.

Lob für Preußen-Fans

Das Aue-Stadion bot gute Voraussetzungen für die Besucher mit der überdachten Tribüne, auf der Platz für gut 2000 Menschen vorhanden ist. Mangelhaft war lediglich, dass für die Ersatzspieler, Trainer und Betreuer keine Unterstände vorhanden waren. Sie mussten den Sturm und peitschenden Regen über die gesamte Distanz ertragen.

Ein dickes Lob sprach Michael Benninghoff dem Münsteraner Anhang aus. Diszipliniert verließen sie die Sportanlage, obwohl ihre Mannschaft zwei einkalkulierte Punkte nicht mit auf die Heimreise nehmen konnte.