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SVS kassiert nur 20 Treffer und verliert dennoch

Handball

Eine knappe Niederlage haben die Schermbecker Handballer am Samstag beim Spitzenreiter Treudeutsch Lank einstecken müssen. Die Damen haben hingegen in Biefang einen mehr als deutlichen Sieg gefeiert.

SCHERMBECK

von Von Ralf Weihrauch

, 06.11.2011

Das Spitzenspiel begann überaus nervös. Die Schermbecker machten im Angriff viele Fehler, vor allem wenn sie den Kreis anspielen wollten. Lank kam zwar öfter zum Abschluss, nutzte aber auch die besten Möglichkeiten nicht. Ein 3:3 war die karge Ausbeute nach zehn Minuten. Zwar kamen die SVS-Kreisläufer nun besser zurecht, aber über die Außen lief viel zu wenig. Es blieb aber ein sehr enges Spiel. Über ein 7:6 ging der Spitzenreiter mit 12:10 in die zweite Halbzeit. Es zeigte sich auch hier, dass beide Mannschaften gut aufeinander eingestellt waren. Tore fielen weiterhin nur sehr wenige. Ein 8:8 in 30 Minuten kommt in der Liga nur sehr selten vor. So war es schon eine kleine Vorentscheidung, als die Meerbuscher zehn Minuten vor dem Ende 18:14 in Führung gingen, denn verglichen mit dem bisherigen Spielverlauf hätte nun eine Torflut eintreten müssen. Die blieb aber aus. Der SVS kam zwar auf 16:18 heran, doch mehr ließ Lank nicht mehr zu. Coach Michael Nölscher war nicht ganz unzufrieden: „Mit zwei Toren beim Spitzenreiter zu verlieren, ist nicht schlecht. 18 Tore sind aber zu wenig. Bei 20 Gegentoren muss man ein Spiel gewinnen. Wir haben aber trotzdem gezeigt, dass wir auch eine Spitzenmannschaft der Verbandsliga sind.“

Frederik Bell, Busjan, Christopher Seibel (1), Hermann (3), Sebastian Seibel (4), Kuhn, Klein, Kerbstadt (1), Hinz (1), Janduda (2/1), Frederik Bell (2), Felisiak (3), Timmermann (1), von Berg.

Trainer Arno Bisdorf hat von seiner Mannschaft ein Feuerwerk verlang: „Das war es in den ersten und letzten 15 Minuten, dazwischen gab es ein paar Rohrkrepierer.“ Zweifel am Schermbecker Sieg gab es aber nie. Die Gäste legte ein hohes Tempo vor und suchten die Vorentscheidung. Das 6:1 nach einer Viertelstunde war schon so eine Weichenstellung. Die Biefangerinnern versuchten zwar, die Schnelligkeit aus dem, Spiel zu nehmen, darauf ließen sich die Gäste aber nicht ein. Bis zur Pause (8:2), passierte nicht mehr so viel, und auch die zweite Halbzeit begann eher schleppend. Nach dem 9:4 drehten die Schermbeckerinnen aber wieder auf. Sehr erfreulich war wieder einmal die Leistung von Anika Seck, die sechs Mal ins gegnerische Tor traf. Mit 6:2 Punkten liegen die Schermbeckerinnen voll im Soll.

Schäfer, Fröhlich, Beckelmann (2), Dahlhaus (1), Franke (3), Grömping, Heuwing, Körkemeyer (3), Kötter (2), Schulze, Secks (6), Zampich. 

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