Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Saison-Bilanz 2009/10 - Oberaden überrascht alle

Volleyball

LÜNEN Befriedigend fällt die Saison-Bilanz der Lüner Volleyballer aus. Für keine großen Überraschungen sorgten die Herren-Teams des Lüner SV, während die Damen in die Abstiegsrelegation müssen. Doch der große Knaller der Volleyball-Spielzeit 2009/2010 kam aus Oberaden.

von Von Lenard Exner

, 07.04.2010

LandesligaHerren In der Landesliga 6 beendeten die Männer des Lüner SV beendeten diese auf dem sechsten Tabellenplatz. In der Vorsaison verpasste das Team um Trainer Andreas Josch knapp die Aufstiegsrelegation und beendete die Spielzeit auf Platz drei. Also wollten die Rot-Weißen auch in diesem Spieljahr wieder oben mitmischen. Doch nach einer verkorksten Hinrunde war nicht mehr daran zu denken. Lünen hatte lediglich zwei Spiele gewonnen und überwinterte auf dem vorletzten Rang. Das lag vor allem daran, dass der LSV nicht konstant genug die Leistung abrief und so im Tiebreak auch noch einige bereits gewonnen geglaubte Spiele abgab. Auch die Verletzung von Kapitän Martin Lehnhoff erschwerte die Situation, da nur zwei Mittelblocker im Team sind. Martin Minorowicz oder Timo Thalken füllten diese Lücke.

Nach Weihnachten stand aber auch Lehnhoff seinem Team wieder zur Verfügung. Der LSV musste nun Spiele gewinnen, um den Abstieg zu vermeiden. Und das wurde umgesetzt. Am Ende der Saison wurde Lünen noch fast Vierter, rutschte nach der Niederlage im letzen Spiel gegen Hattingen aber noch auf Rang sechs ab.

"Nach der Hinrunde standen wir unten. In der Rückrunde haben wir dann das Beste daraus gemacht, in dem wir die Klasse gehalten haben", bilanziert Coach Andreas Josch.

Das zweite Männer-Team des

beendete die Saison in der Bezirksklasse 24 erfolgreich auf dem vierten Platz.Sieben Siege und sieben Niederlagen stehen zu Buche und somit ein ausgeglichenes Punktekonto. "Das war eine gute Saison. Für unser erstes Jahr in der Bezirksklasse haben wir uns gut geschlagen", ist Trainer Tobias Goschütz zufrieden.  Am Anfang der Saison hatten die Rot-Weißen viel Verletzungspech.

In der nächsten Serie wird Goschütz aus zeitlichen Gründen etwas kürzer treten. Er wird sich den Trainerjob mit Philipp Espeter teilen. "Wir verlieren voraussichtlich zwei Spieler. Patrick Grohs wird in die erste Mannschaft gehen. Martin Glajcar wird für ein Jahr im Ausland sein", so Goschütz.

Landesliga. Frauen In der Landesliga 6 müssen die Frauen desLüner SV  in die Abstiegsrelagation - wir berichteten bereits ausführlich. Klassenkonkurrent SuS Oberaden I erreichte nach einer tollen Saison als Verbandsliga-Absteiger einen hervorragenden dritten Platz. Nach dem Abstieg blieben nur zwei Spielerinnen.

Die zweite SuS-Mannschaft, die von Anja Giering trainiert wurde, stieg in die Bezirksklasse ab. Doch zum neuen Spieljahr musste die zweite Garde die Stelle der ersten in der Landesliga annehmen. Der Klassenerhalt war das höchste Ziel. Doch dann geschah das, was keiner erwartet hatte. Oberaden spielte oben mit und war 14 Spiele lang ungeschlagen. Kurz vor dem Saisonende stand das Team um Trainerin Anja Giering auf dem ersten Platz. Doch diesen konnten die Grün-Weißen nicht verteidigen.

"Niemand hat gedacht, dass wir mit um den Aufstieg spielen würden. Letztendlich ist aber auch schade, dass wir kurz vor Schluss gescheitert sind", bilanziert Giering. Sie hatte mit 13 Spielerinnen einen großen Kader. Doch meistens waren nur sieben bis neun Leute beim Spiel. 

In der Hinrunde verletzte sich Zuspielerin Svenja Enkelmann noch vor dem ersten Spiel, fiel lange aus. Die junge Sarah Feige übernahm die Rolle. "Das hat sie echt toll gemacht", war Giering begeistert. Wie es im nächsten Jahr weitergeht, steht noch nicht fest. "Doch es wird Veränderungen geben". so Giering.

Bezirksliga, Frauen

Nach einer Saison in der Bezirksliga 9 in der SG Fröndenberg/Lünen muss das zweite Frauen-Team des Lüner SV wieder zurück in die Bezirksklasse.

In der letzten Saison agierte die SG noch als dritte Lüner Mannschaft in der Bezirksklasse, aus der sie abstieg. Beide Landesligateams des LSV jedoch konnten die Klasse halten, tauschten jedoch einen Platz mit Fröndenberg, so dass zwei Spielgemeinschaften entstanden. Das Team um Trainer Wilfried Kühlmann übernahm also den Bezirksliga Platz von Fröndenberg.

Lediglich ein Sieg stand am Ende auf dem Konto der Rot-Weißen. Doch mehrfach schrammten sie überraschend nur knapp an einem Sieg vorbei und das, obwohl das Team mit heftigen Personalsorgen zu kämpfen hatte. Da es sich um eine Staffel mit nur acht Mannschaften handelte, gingen alle davon aus, dass der Letzte in die Abstiegsrelegation muss. Doch nach dem letzten Spieltag kam der Schock. Die Staffelleiterin teilte der Mannschaft mit, dass sie direkt abgestiegen sei. "Das kam sehr überraschend. Wir sind davor das Jahr mit der Mannschaft eine Klasse tiefer auch abgestiegen. Wir haben uns dafür nicht schlecht geschlagen", so Kühlmann.

Kreisliga, Frauen

Das junge dritte Lüner Frauen-Team beendete die Saison in der Kreisliga auf dem letzten Platz und steigt in die Kreisklasse ab. Die Rot-Weißen übernahmen den Kreisliga-Platz von der ehemaligen LSV-Dritten. So war es die erste Saison für die Mädchen im Frauen-Bereich. "Wir sind nächstes Jahr in der Kreisklasse. Da werden wir bestimmt auch ein Spiel gewinnen. Das Niveau war für die erste Saison noch zu hoch", bilanziert Coach Marco Kopp.