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Schermbeck dreht Partie gegen Herne

Fußball

SCHERMBECK Den Anschluss an das rettende Mittelfeld dürfte der SV Schermbeck durch einen 2:1-Heimsieg über Westfalia Herne nun wohl endgültig geschafft haben.

11.04.2010
Schermbeck dreht Partie gegen Herne

Yves Lupitu schoss den Siegtreffer.

Nach diesem Sieg sah es in der Volksbank-Arena 75 Minuten lang nicht aus. Da taten sich die Hausherren vor 300 Zuschauern gegen eine zweikampfstarke Herner Mannschaft ungemein schwer. Und echte Torchancen hatte der SVS bis zu diesem Zeitpunkt auch kaum. Die Gastgeber hatten eigentlich einen guten Start. In der 1. Minute hatte sich Ives Lupitu auf der linken Seite durchgetankt, flankte nach innen, wo Tuncay Turgut den Ball nicht richtig traf, so dass das Leder knapp am Tor vorbei strich. Wenig später kamen die Gäste durch einen Sonntagsschuss aus 20 Metern, der sich gegen den starken Wind ins lange Eck genau in den Winkel senkte zur Führung (7.). Da gab es für Torhüter Christoph Müller nichts zu halten.

In der 22. Minute verpasste Benedikt Jansen mit einem Freistoß aus 25 Metern das Tor nur knapp. Hernes Abwehr stand ebenso gut wie die der Schermbecker, so dass es vor beiden Toren kaum Höhepunkte gab. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste mehr vom Spiel, doch zwingende Möglichkeiten konnten sie sich dadurch auch nicht erarbeiten. Torhüter Christoph Müller musste sich lediglich bei einem Freistoß einmal mächtig strecken, um ein mögliches 0:2 zu verhindern.

Bei den Platzherren lief in dieser Phase nicht viel zusammen. Erst mit der Einwechselung von Sascha Siebert und Ervin Kalender wurde das Schermbecker Spiel druckvoller. Die Herner versuchten mit allen Mitteln, den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Doch das mislang. Ein kapitaler Abwehrschnitzer von Nils Eisen, der bei einem Abwehrversuch über den Ball trat, leitete die Wende ein. Seyit Ersoy profitierte davon und steuerte allein auf das gegnerische Tor zu. Gegen seinen Schuss hatte Torhüter Ditterle keine Chance. Dieser Treffer sorgte für mächtigen Auftrieb beim SVS. Das Gästetor stand nun unter Dauerbeschuss. Zwei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit fiel dann die Entscheidung durch einen Foulelfmeter, den der Torhüter der Gäste verursachte. Sascha Siebert verwandelte ihn sicher zum vielumjubelten 2:1. Letztendlich war es ein verdienter Sieg für den SVS, weil die Stroetzel-Elf mehr zuzusetzen hatte.

Müller; Konowski, Turhal, Djuliman, Lupitu; Köse (89. Poch), Gündogan (74. Kalender), Jansen, Turgut (61. Siebert).

0:1 (7.) Diaz, 1:1 (76.) Ersoy, 2:1 (88.) Foulelfmeter Siebert.

Rote Karte für Torhüter Ditterle wegen einer Tätlichkeit (88.).