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Schermbeck glänzt gegen Speldorf

Fußball

SCHERMBECK Der SV Schermbeck spielt sich in unerwartete Höhen. Das 4:1 gegen den VfB Speldorf war nicht nur in der Höhe überraschend, die Stroetzel-Elf hat auch spielerische Qualitäten an den Tag gelegt, von denen es in der Hinrunde nicht die geringste Spur gegeben hat.

01.04.2010
Schermbeck glänzt gegen Speldorf

Seyit Ersoy (re.) erzielte in den letzten Jahren zahlreiche Tore für den SVS.

Die Partie begann eine Viertelstunde früher, da ein Defekt einige Leuchten der Flutlichtanlage außer Gefecht gesetzt hatte. Das verbleibende Licht reichte dann aber, um das Spiel über die Runden zu bringen. Der SV Schermbeck begann mit dem Selbstvertrauen einer Mannschaft, die aus fünf Spielen 13 Punkte geholt hat. Speldorf wurde in den ersten Minuten schwer in die Defensive gedrängt. Ein frühes Abseitstor der Gastgeber war nur ein Warnschuss. In der 17. Minute schoss Seyit Ersoy nach einem Freistoß Benedikt Jansens die zu dem Zeitpunkt schon hochverdiente Führung.

Nachdem Christoph Konowski verletzt aus der Partie und sich der eingewechselte Drazen Savic erst einspielen musste, kam der SVS etwas aus dem Tritt. So strich Schuss aus der Distanz strich die Oberkante der Latte. Mehr Chancen ließ die von Christoph Müller glänzend dirigierte Abwehr nicht zu. Stattdessen hätte auf der anderen seite gut und gerne das 2:0 durch Jansen oder wieder fallen können. Speldorf versuchte nach dem Wechsel druck aufzubauen, doch spätestens die gelb-rote Karte gegen Senad Beric machte dem ein Ende. Mykola Makarchuk besorgte auf Zuspiel Serkan G Yakup Köse jagte fünf Minuten später den Ball auf Zuspiel Yves Lupitus unter die Latte, von wo er hinter der Linie auftraf. Senad Beric gelang zwei Minute darauf mit einem Distanzschuss der Abschlusstreffer. Den Schlusspunkt setzten aber die Schermbeck mit dem schönsten Tor des Tages. Nedim Djuliman flankte von rechts außen auf den zweiten Pfosten, wo der herangestürmte Ersoy zum 4:1 einköpfte. Trainer Martin Stroetzel war natürlich sehr zufrieden: „Das hat die Mannschaft sich mit harter Arbeit verdient. Es war eine saubere fußballerische Leistung.“ Die mittlerweile 16 Rückrundenpunkte haben den SVS auf den 13 Platz klettern. SVS: Müller, Turhal, Köse (80. Djuliman), Konowski (29. Savic), Siebert (87. Turgut), Gündogan, Lupitu, Jansen, Zepanski, Makarchuk, Ersoy.

1:0 Ersoy (17.), 2:0 Makarchuk (70.), 3:0 Köse (75.), 3:1 Beric (77.), 4:1 Ersoy (80.).

Gelb-rot gegen Stankiewicz (Speldorf, 60.).  

Im Sportpark Germania an der Sportplatzstraße in Dattenfeld-Übersetzig ist der SV Schermbeck trotz der tollen Rückrunde sicher nur Außenseiter. Der Tabellenzweite will auf jeden fall in die Regionalliga und wird es auch trotz des komfortablen Vorsprungs auf Platz drei sicher nicht ruhig angehen lassen. Am Donnerstag schlug man Alemannia Aachen mit 2:0. Windeck ist durch die Serie des SV Schermbeck gewarnt und nimmt ihn nicht auf die leichte Schulter. Martin Stroetzel und der SV Schermbeck können aber mit breiter Brust an der Sieg antreten. Die Leistung vom Donnerstag reicht, um auch die Spitzenclubs-der NRW-Liga in Bedrängnis zu bringen.