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Schermbeck kämpft sich zum Sieg

Handball

SCHERMBECK In einer hektischen Partei sicherten sich die Verbandsliga-Herren des SV Schermbeck gestern in einem vorgezogenen Spiel zwei Punkte bei der HSG Vennikel/Rumeln/Kaldenhausen.

29.04.2010
Schermbeck kämpft sich zum Sieg

Philipp Speckamp (re.) sah die rote Karte.

In der ersten Halbzeit sah alles nach einem Erfolg der Gastgeber aus. Schermbeck ließ sich von der beherzt zupackenden HSG den Schneid abkaufen, agierte seinerseits zu zurückhaltend und lag beim Seitenwechsel nahezu zwangsläufig mit drei Toren hinten. In der Halbzeitpause stellte Trainer Burkhard Bell seine Schützlinge aber neu ein. Er forderte mehr Einsatz und körperbetonteres Spiel und seine Spieler beherzigten diese Marschroute. Die Partie nahm an Härte, aber auch an Hektik zu. Leidtragender war Schermbecks Philipp Speckamp, der sich das Geschehen nach einer roten Karte in der Schlussphase nur noch von der Seitenlinie aus ansehen durfte. Doch von dort sah er, wie seine Mannschaftskameraden das Blatt doch noch wendeten und am Ende ein beruhigendes Torepolster herausspielten. Ein Kraftakt, der einmal mehr für die gewachsene Reife des Teams spricht. Ein Kraftakt, von dem sie sich aber jetzt auch am langen ersten Mai-Wochenende erholen kann. Eine Woche später geht es dann am 8. Mai zum Saisonfinale beim VfL Rheinhausen. Der steht als Absteiger bereits fest. Eine Rolle, die viele Experten vor der Saison der jungen Truppe des SVS zugeschrieben hatten. Doch Platz neun haben die Schermbecker bereits jetzt sicher. Mit etwas Glück kann im Schlussspurt sogar noch Rang acht daraus werden.