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Schermbeck spielt um 100.000 Euro

Fußball

SCHERMBECK Martin Stroetzel arbeitet gerne mit Superlativen. Wenn der Trainer das Pokalhalbfinale bei Preußen Münster am Mittwochabend als das wichtigste Spiel der Vereinsgeschichte des SV Schermbeck bezeichnet, ist das aber wohl nicht übertrieben. Schließlich winkt der Einzug in die erste DFB-Pokal-Hauptrunde und eine fast sechsstellige Summe aus den Fernsehgeldern.

20.04.2010

Westfalenpokal-Halbfinale Preußen Münster - SVS Mi. 19.30 Uhr, Preußennstadion Münster

Vor zwei Jahren ist Münster souveräner Meister in der Oberliga geworden. Eigentlich war der Durchmarsch in den Profifußball geplant, aber die Preußen stecken irgendwie in der Regionalliga fest. Martin Stroetzel hat die Gastgeber drei Mal beobachtet und kennt sie schon recht gut.

Woberschal und Hahn fallen weiter aus. Sascha Siebert wird nicht berücksichtigt.

"Ich bin sicher, dass Münster uns nicht überrollt. Wir haben erfahrene Spieler, die schon im Preußen-Stadion gespielt haben. In Siegen haben wir auch vor 2500 Zuschauern gewonnen.

Es macht sicher keinen Sinn, dass wir uns nur hinten reinstellen. Ohne Tor kommt man nicht weiter und 120 Minuten können wir nicht mauern. Wir werden wohl wieder mit einer Spitze spielen, aber das ist sicher nicht unser Problem. Das liegt eher darin, dass im Kreativbereich einige Leute angeschlagen sind. Wenn aber Yakup Köse oder auch Mykola Makarchuk zu Bestform auflaufen, dann können sie auch einen Regionalligisten durcheinander wirbeln. Wichtig ist auch, dass wir Standardsituationen erarbeiten. Da werden wir immer gefährlicher, weil Benedikt Jansen die Bälle toll vor das Tor bringt. Zuletzt haben wir hinten recht gut gestanden, sodass ich mir da keine Sorgen machen. Die Mannschaft weiß um was es geht. Alle Spieler wollen gerne einmal in der ersten Pokal-Hauptrunde spielen."