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Schermbecker Rebels bleiben am Tabellenende

Tanzen

WULFEN Es sollte die Wende zum guten werden. Doch Berlin war weder für die „Dancing Rebels“ des TC Grün-Weiß Schermbeck, noch für die „Modern Dance Force“ des TSZ Royal Wulfen eine Reise wert.

18.04.2010
Schermbecker Rebels bleiben am Tabellenende

Schermbecks Trainer Sebastian Spahn.

Beim zweiten Saisonturnier der 2. Bundesliga Nord-Ost/West konnten die Schermbecker Rebels nicht den erhofften Befreiungsschlag landen und zierten erneut das Tabellenende – diesmal zwar auf dem mit Unterbach geteilten neunten und zehnten Platz, aber Schermbeck und das Tabellenende sind in den Köpfen der Wertungsrichter nun offenbar fest miteinander verbunden. Ähnliche Automatismen bei der Notengebung beobachtete Helmut Winkler, Vorsitzender des TSZ Royal Wulfen, auch auf den anderen Rängen: „Da wurde schon streng nach Rangliste gewertet“, erklärte er, konnte die Wertungen aber durchaus nachvollziehen.   Lediglich im Falle der eigenen Formation sah er es natürlich ein wenig anders als die Wertungsrichter. Die „Modern Dance Force“ zog zwar ins Große Finale der besten sieben Teams ein, belegte dort aber wie beim ersten Turnier nur den siebten Platz.„Klare Steigerung“Das war nicht das, was die Wulfenerinnen sich vorgenommen hatten; mit ihrer tänzerischen Leistung konnten sie aber trotzdem zufrieden sein. „Das war eine klare Steigerung“, lobte Helmut Winkler. Das Problem: „Diese Choreographie ist halt eine progressive Weiterentwicklung des JMD. Die Wertungsrichter haben aber eher konservativ gewertet. Das kann man machen...“ Im Schermbecker Lager herrschte dagegen nach dem erneut schlechten Abschneiden Katerstimmung. Trainer Sebastian Spahn hatte für die schlechten Noten diesmal keine Erklärung: „Beim ersten Turnier hatten wir noch ein paar Fehler drin. Diesmal lief es aber wirklich gut.“ Das Ergebnis war allerdings praktisch dasselbe.In Ruhe nachdenken Von den Wertungsrichtern bekamen die Schermbecker bei der Ursachenforschung nur wenig Hilfe. „Es gab keine einheitliche Erklärung. Alle sagten etwas anderes. Es sei aber alles unheimlich knapp gewesen“, erklärte Spahn. Ob er sich nun Gedanken über eine veränderte oder neue Choreographie macht, konnte er gestern noch nicht sagen: „Ich war um halb zwei im Bett, bin um halb acht wieder aufgestanden und unterrichtet, danach bei einem Turnier gewertet. Wenn ich zurück in Rotterdam bin, werde ich in Ruhe über alles nachdenken.“

Ergebnisse

2. Bundesliga Nord-Ost/West 2. Saisonturnier in Berlin

1. The Face     Tanzverein 90 Berlin 2. Boston-Jazzdance-Company     Boston-Club Düsseldorf 3. Topas     GFG Steilshoop Hamburg 4. Jazzy Flames     Jazz-Dance-Club Cottbus 5. Jazzy Diamonds     Jazz-Dance-Club Cottbus 6. Wave     TSV Kastell Dinslaken 7. Modern Dance Force     TSZ Royal Wulfen 8. Twilight     TSV Rudow 1888 Berlin 9./10. The Dancing Rebels     TC Grün-Weiß Schermbeck 9./10. Siyanda     TV Unterbach

Gesamtwertung 1. TV 90 Berlin 2 2. Boston-Club Düsseldorf 4 3. GFG Steilshoop Hamburg 6 4. JDC Cottbus (Flames) 8 5. JDC Cottbus (Diamonds) 10 6. TSV Kastell Dinslaken 12 7. TSZ Royal Wulfen 14,5 8. TSV Rudow 1888 Berlin 17 9. TV Unterbach 17,5 10. TC GW Schermbeck 19,5