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Schermbecks Serie endet in Windeck

Fußball

SCHERMBECK Der Tabellenzweite Germania Windeck hat die Erfolgsserie des SV Schermbeck gestoppt. Das 0:2 seiner Mannschaft hielt SVS-Trainer Martin Stroetzel auch für angemessen.

05.04.2010

Die Windecker haben dich die entscheidenden Spielanteile durch eine höhere körperliche Präsenz in den Zweikämpfen gesichert. „Das war der Unterschied zu unseren vorherigen Spielen“, erkannte Martin Stroetzel. Allerdings sahen die Zuschauer an der Sieg in der ersten Halbzeit noch ein ausgeglichenes Spiel. Der SV Schermbeck hatte sogar einige Vorteile. „Das Problem waren unsere Standardsituationen“, erläuterte Stroetzel. Dafür war Sascha Siebert gestern zuständig. Doch weder beim Versuch, seine Mitspieler punktgenau zu bedienen, noch die Direktschüsse waren von Erfolg gekrönt. Die Platzherren versuchten mit langen hohen Bällen ihre großen Stürmer anzuspielen. Um das zu verhindern, nahm Stroetzel schon früh Yakup Köse aus der Partie und brachte für ihn Nedim Djuliman, der auch gleich für mehr Ruhe sorgte. So wechselten die Mannschaften mit einem torlosen Remis die Seiten. Mit diesem Ergebnis hätten die Schermbecker sicher leben können, aber die Platzherren hatten in Sachen Standardsituationen einiges mehr zu bieten als der SVS. Es waren gerade zwei Minuten in der zweiten Halbzeit gespielt, da verwandelte Windeck einen Freistoß direkt zur Führung.

Der SV Schermbeck musste nun etwas offensiver spielen. Das nutzten die Platzherren zu vielen Konter. SVS-Schlussmann Christoph Müller hielt aber so gut wie alles und avancierte zum besten Mann auf dem Feld. Die endgültige Entscheidung fiel so erst in der 75. Minute, als die Germania den Ball nach einer Ecke über die Linie stocherten. Die Niederlage ist sicher kein Beinbruch, zumal die Schermbecker in der Tabelle keinen Platz verloren haben. Am kommenden Sonntag steht das Derby gegen Herne auf dem Programm.

Müller, Savic (75. Schulte-Terhusen), Turhal, Zepanski, Lupitu, Jansen, Gündogan, Köse (39. Djuliman), Makarchuk (50. Kalender, Siebert Siebert, Ersoy.

1:0 (50.), 2:0 (75.)