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Schiedsrichter-Chef: Augenmerk auf Ellbogenchecks

Frankfurt/Main (dpa) Vor der Fachtagung in Mainz hat der DFB-Schiedsrichterausschuss-Vorsitzende Volker Roth die deutschen Fußball-Referees zu noch mehr Konzentration bei Ellbogenchecks und versteckten Fouls durch die Spieler aufgerufen.

Vor der Fachtagung in Mainz hat der DFB-Schiedsrichterausschuss-Vorsitzende Volker Roth die deutschen Fußball-Referees zu noch mehr Konzentration bei Ellbogenchecks und versteckten Fouls durch die Spieler aufgerufen.

«Darauf werden wir wieder verstärkt unser Augenmerk legen, wobei auch die Assistenten an der Linie gefordert sind», sagte Roth auf der Internetseite des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Er bezeichnete Ellbogenschläge als «eine Unsitte. Auch die begangenen Fouls im Rücken der Unparteiischen ärgern mich.»

Der ehemalige FIFA-Referee lobte zwar die Schiedsrichter und das «gute Niveau», dennoch «sind wir natürlich immer dabei, an Fehlern und möglichen Fehlerquellen zu arbeiten», sagte Roth. Dazu wurden die 19 Bundesliga- und 22 Zweitliga- Schiedsrichter zur traditionellen Halbzeittagung in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt eingeladen. Neben Leistungstests werden Schulungen, Referate, Gesprächsrunden und Videoanalysen durchgeführt.

«Es sind diesmal wieder rund 40 Videosequenzen, die wir zeigen und diskutieren werden. Von Abseitssituationen bis hin zu groben Foulspielen ist alles dabei», erklärte Schiedsrichter-Lehrwart Eugen Strigel. Erstmals werden die Referees auch Ernährungstipps bekommen. «Neben der Regellehre versuchen wir stets, den Schiedsrichtern auch andere Impulse mit auf den Weg zu geben», sagte Roth.

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