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Schlusslicht beim Spitzenreiter - alles klar

Vreden Wenn der souveräne Spitzenreiter einer Liga auf das abgeschlagene Schlusslicht trifft, dann erwartet jeder Fußball-Anhänger eine glasklare Entscheidung - SpVg Vredens Trainer Ingo Schlösser widerspricht dieser Meinung ganz entschieden: "Ich gehe fest davon aus, dass es einen ganz engen Vergleich geben wird, bei dem wir sogar unsere Chancen haben werden."

TuS Hiltrup (Platz eins der Verbandsliga, 28:9 Tore in neun Spielen, nach dem Sieg im Gipfeltreffen beim VfB Hüls drei Zähler in Führung liegend) gegen SpVg Vreden (Platz 15, 9:25 Tore in neun Spielen, von den sieben verloren gingen, fünf Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt) heißt die Partie, die am morgigen Sonntag in Hiltrup angepfiffen wird. "Wir wissen, dass wir als krasser Außenseiter antreten. Aber wir wissen auch, dass wir hieraus Kapital schlagen können", betont Schlösser. Gerade der jüngste Auftritt seiner Mannschaft im Heimspiel gegen RW Erlinghausen könnte seinen Optimismus stützen: "Die Jungs haben nach dem so lange ersehnten Führungstreffer viel von der Last abgestreift, die sie zuletzt immer wieder in die Knie gezwungen hatte. Und sie hat mit ihrer aufopferungsvollen Gangart gezeigt, dass sie es mit der Liga-Konkurrenz aus der zweiten Tabellenhälfte aufnehmen kann", wirft der Trainer einen kurzen Blick zurück. Und verkennt dabei nicht, dass der späte Ausgleichstreffer "der Mannschaft den ganzen Lohn der Arbeit" genommen habe.

In Hiltrup fordert er eine gleich hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft: "Für uns ist jedes Spiel ein Endspiel - egal wie der Gegner auch heißt", meint Schlösser. "Ich gehe davon aus, dass TuS Hiltrup auch unterschwellig seine Favoritenstellung nicht abstreifen kann und damit anfällig sein dürfte", zeigt er sich zuversichtlich, dass sein Team "die Wende weiter vorantreiben" werde.

In Hiltrup muss Schlösser auf den gesperrten Daniel Terbeck verzichten, der für vier Wochen auf die "Bank" beordert wurde. Und der damit auch in der SpVg-Abwehr fehlen wird, die es am Sonntag mit Lars Anfang (8 Tore) und Philipp Daldrup (7 Tore) zu tun bekommt, den Top-Torjägern der Liga. bml

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