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Schulterschluss - Lüner Fußballer kämpfen um ihre Zukunft

LÜNEN Die Fußballer der Stadt üben den Zusammenschluss. Ein Gegeneinander soll es nur noch im sportlichen Vergleich geben. Am Dienstagabend trafen sich Vereinsvertreter im Clubhaus des SV Preußen, um über die Vorbereitung der Stadtmeisterschaften zu sprechen. Es ging aber um Grundsätzliches. RN-Sportredakteur Bernd Janning war vor Ort.

von Von Bernd Janning

, 31.10.2007
Schulterschluss - Lüner Fußballer kämpfen um ihre Zukunft

Karl-Heinz Schulze, Fachwart Fußball im Stadtsportverband.

Fakten sammeln, das Gespräch mit den verschiedenen Parteien suchen, dafür wurde von der Stadt eine Lenkungskommission gegründet. Diese arbeitet Vorschläge aus, legt sie der Politik vor, die letztendlich durch den Rat der Stadt entschieden werden. „Wir Fußballvereine müssen uns dort als eine Einheit präsentieren, gemeinsam unsere Vorstellungen einbringen“, forderte Karl-Heinz Schulze, Fachwart Fußball im Stadtsportverband, die Vereinsvertreter eindringlich auf.  „Es muss gespart werden!“ Seit Jahr und Tag leben die Sportvereine mit dieser Forderung aus Verwaltung und Politik. Auch die Fußballer bringen immer mehr Ehrenamt und Eigenleistung ein. Vereins-Fusionen – vielfach sinnvoll – werden weiter vorangetrieben. Weitere Sportplätze sollen geschlossen werden. Jetzt reagieren die Vereine. Jedem Klub liegen die ersten Entwürfe der Lenkungskommission vor. Schulze: „Jetzt muss jeder Verein diese durchgehen, für sich die kritischen Punkte herausarbeiten. Dann müssen sich die Vereinsvertreter gemeinsam zusammen setzen, ihre Vorstellungen festlegen!“ Klausurtagung Die Versammlung stimmte dafür, dies nicht an einem kurzen Abendtermin abzuarbeiten, sondern sich dafür an einem Samstag ab 10 Uhr morgens bei einer Klausurtagung genügend Zeit zu nehmen. Das war offensichtlich bisher noch nicht der Fall. Schulzes Ruf nach Schulterschluss findet jetzt erst richtig Erhörung: „Wie steht ihr dazu? Wollt ihr alles über euch ergehen lassen? Sagt ihr, wir sind ja nicht betroffen?“ Es wurde Betroffenheit gezeigt. Die eine oder andere Zahl der Lenkungskommission wurde hinterfragt. „Wir haben mehr Mannschaften als dort angegeben. Da reicht die Platzkapazität - nach Schließungen und Neubau mit Kunstrasen nicht aus“, befürchteten zum Beispiel der TuS Niederaden und der SV Preußen, die bis 2015 drei Plätze aufgeben sollen. Zum Ausgleich dafür soll mit einmal Kunstrasen und einem Kleinfeld „gelohnt“ werden.Alle Hintergründe und Randgeschichten zur Versammlung lesen Sie in der Donnerstagsausgabe der Ruhr Nachrichten.