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Schwarz-Gelb: Weniger Steuern für Familien und Ehrenamtliche

Die nordrhein-westfälische Landesregierung will erreichen, dass Familien höhere Kosten für die Kinderbetreuung von der Steuer absetzen können. Über eine Bundesratsinitiative, zu der weitere Entlastungen gehören sollen, will das das Kabinett am Dienstag beraten. Insgesamt gehe es dabei um Steuerentlastungen von jährlich rund 800 Millionen Euro, wie das NRW-Finanzministerium am Freitag mitteilte. Zuerst hatte die „Rheinische Post“ berichtet.

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Düsseldorf

, 22.06.2018
Schwarz-Gelb: Weniger Steuern für Familien und Ehrenamtliche

Lebensmittel werden bei der Essensausgabe gereicht. Foto: Annette Riedl/Archiv

So sollen Kinderbetreuungskosten für Kinder bis 14 Jahren künftig bis zu einem Höchstbetrag von 6000 Euro anstatt bisher 4000 Euro bei der Steuer berücksichtigt werden. Dadurch werde zu Beispiel die Betreuung in Kitas und bei Tagesmüttern steuerlich stärker unterstützt, hieß es. Außerdem soll der Freibetrag für Kinder in Studium und Ausbildung von 924 Euro auf 1200 Euro erhöht werden. Hintergrund ist laut Ministerium, dass viele Eltern ihre Kinder in dieser Zeit weiterhin etwa bei den Wohnkosten unterstützen. Ebenso soll der Pflegepauschbetrag von 924 auf 1200 Euro angehoben werden.

Der Vorstoß soll aber auch Ehrenamtliche entlasten. Der steuerfreie Anteil der Übungsleiterpauschale bei nebenberuflichen Sporttrainern von 2400 auf 3000 Euro erhöht werden. Einnahmen von Ausbildern etwa bei der Freiwilligen Feuerwehr werden ebenfalls begünstig.