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Schweigeminute zum Germanwings-Absturz vor drei Jahren

Haltern. Vor drei Jahren zerschellte eine Germanwings-Maschine in den französischen Alpen. Alle 150 Insassen starben. An Bord waren auch 16 Schüler und zwei Lehrerinnen aus Haltern. Am Jahrestag gibt es eine Gedenkandacht.

Schweigeminute zum Germanwings-Absturz vor drei Jahren

Trümmer an der Absturzstelle in den französischen Alpen. Foto: Sebastien Nogier/Archiv

Mit einer Schweigeminute zum Unglückszeitpunkt haben am Samstag im nordrhein-westfälischen Haltern zahlreiche Bürger der Toten des Germanwings-Absturzes vor genau drei Jahren gedacht. Um 10.41 Uhr hielten sie auf dem Marktplatz der Stadt inne. Anschließend suchten viele eine angrenzende Kirche auf, um an einer ökumenischen Gedenkandacht teilzunehmen.

Die Germanwings-Maschine mit der Flugnummer 4U9525 war am 24. März 2015 um 10.41 Uhr an einem Berg in den südfranzösischen Alpen zerschellt. Alle 150 Insassen kamen ums Leben. Unter den Toten waren 16 Schüler und zwei Lehrerinnen des Joseph-König-Gymnasiums in Haltern. Sie befanden sich auf dem Rückflug von einem Schüleraustausch in Spanien. Nach Überzeugung der Ermittler brachte der Copilot die Maschine absichtlich zum Absturz.

Der Jahrestag fällt in diesem Jahr in die nordrhein-westfälischen Osterferien. Die Schule hat daher ihre Gedenkfeier auf den 9. April verlegt.

Auch in der Nähe der Absturzstelle in Frankreich wollten am Samstag rund 350 Angehörige zu einem Gedenken zusammenkommen. Geplant waren dort unter anderem ein Gottesdienst in der Gemeinde Digne-les-Bains und eine Kranzniederlegung am Gemeinschaftsgrab in Le Vernet.

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