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Schwere Maschine im Wald

Schwere Maschine im Wald

Ein Harvester in einem Wald im Eschlohn. Die Maschine braucht nur wenige Sekunden, um einen schweren Baumstamm von Ästen zu befreien und in Form zu schneiden.wojtasik Foto: Robert Wojtasik

Südlohn. Zu Beginn des Jahres gab es in Deutschland einen sehr starken Sturm, der Nordrhein-Westfalen besonders hart getroffen hat. Tausende Bäume wurden zerstört, viele davon liegen noch bis heute entwurzelt im Wald – so wie in Südlohn.

Diese entwurzelten Bäume sollte man nicht einfach so mit der Motorsäge bearbeiten. Das ist nur etwas für Profis mit jahrelanger Erfahrung. Die entwurzelten Baumstämme stehen nämlich unter Spannung. Wenn man den Stamm von dem sogenannten Wurzelteller löst, kann dieser wie ein Katapult zurückschnellen und Menschen schwer verletzen. Viel sicherer ist es, diese Arbeit von einem Harvester, auch Holzvollernter genannt, erledigen zu lassen. So ein Harvester ist ein ziemlicher Brocken: Er wiegt 22 Tonnen, hat mehr als 200 PS und fährt auf Ketten, damit das Gerät auf dem weichen Waldboden besser vorankommt.

Mit seinem Greifarm packt der Harvester sich einen Baumstamm, entastet ihn und sägt ihn auch gleich passend zurecht, damit er abtransportiert werden kann. Den Transport aus dem Wald übernimmt eine andere Spezial-Maschine: der Rückeschlepper. Er legt die Baumstämme an den Waldrand, wo sie dann von ganz normalen Lkw abgeholt werden.

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