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Schwerin-Trainer Lewark ist enttäuscht

Fußball-Landesliga 3

CASTROP-RAUXEL Die Enttäuschung sitzt tief bei Hans Jürgen Lewark. Auch noch einen Tag nach der bitteren 0:1-Niederlage der abstiegsbedrohten Landesliga-Fußballer der Spvg Schwerin beim "Leidensgenossen" SV Sodingen (9.) findet ihr Trainer kaum einen Lichtblick in dieser Begegnung.

von Von Jens Lukas

, 19.04.2010
Schwerin-Trainer Lewark ist enttäuscht

Zum Haare-Raufen war für Schwerins Coach Hans Jürgen Lewark die Partie beim SV Sodingen.

Nicht nur das Ergebnis, sondern auch die Leistung seiner Schützlinge - gepaart mit der fehlenden richtigen Einstellung zum Spiel - treiben Lewark die Zornesröte ins Gesicht. "Ich bin vor allem von den erfahrenen Spielern enttäuscht", macht der Übungsleiter seinem Ärger Luft. Irgendwie müssen vier oder gar sechs Punkte aus den kommenden beiden Begegnungen mit dem TuS Stockum (3.) sowie dem ehemaligen Titelanwärter FC Brünninghausen (6.) her, fordert Lewark.

Personell gehen die "Blau-Gelben" allerdings auf dem Zahnfleisch: Die verletzten Enwer Muzaffer und Chris Kasprzak (Knochenabsplitterung) fehlen an alle Ecken und Enden. Muzaffers Comeback sieht sein Trainer frühestens am Sonntag, 25. April, gegen Brünninghausen. Ob die in Herne angeschlagenen Ahmet Caki und Ioannis Tsotoulidis in der Nachhol-Begegnung am Mittwoch, 21. April, gegen Stockum wieder einsatzfähig sind, steht für Lewark noch in den Sternen. Weshalb der Coach "Anleihen" machen muss: David Queder aus der A-Liga-Reserve soll zum Kader stoßen. Von den Landesliga-A-Junioren steht bereits Stürmer Chrisowalandis Mavridis im Senioren-Kader.

Dieter Beleijew, der Trainer des VfB Habinghorst, war unter den Zaungästen der Schweriner Partie in Sodingen. Seine Erkenntnisse über den Gegner, den seine Mannen am Mittwoch vor der Brust haben: "Die Sodinger spielen äußerst diszipliniert und wollen jeden Zweikampf gewinnen. Die verzichten auf ein großes Mittelfeldgeplänkel und spielen aus einer kompakten Abwehr heraus schnell nach vorn." Den Kardinalfehler, den die Schweriner in Herne begingen, will Beleijew vermeiden. Hohe und weite Bälle in die Spitze will der Coach von seinen Schützlinge gar nicht sehen.