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Schwerin fehlen Offensivkräfte - VfB Habinghorst will „Bonuspunkte“

Landesliga 3

CASTROP-RAUXEL Während die Landesliga-Fußballer der Spvg Schwerin (13.) mit Stürmen und Stürmern hadern, sieht sich der VfB Habinghorst (10.) vor dem Nachholspiel-Abend am Mittwoch, 21. März, selbst in komfortabler Situation: „Wir können nur Bonuspunkte sammeln“, sagt Trainer Dieter Beleijew. Eine Vorschau.

von Von Florian Kopshoff

, 20.04.2010
Schwerin fehlen Offensivkräfte - VfB Habinghorst will „Bonuspunkte“

Jerrit Klein (links) und seine Spvg Schwerin verloren zuletzt mit 0:1 beim SV Sodingen (grün-weiße Trikots). Jetzt muss der VfB Habinghorst nach Herne reisen.

Die

(13.) hat echte Sturmprobleme. Im ersten Versuch eines Spiels gegen den TuS Stockum (3.) machte der Wind einen Strich durch die Punkte-Rechnung. Nach 23 Spielminuten beim Stande von 1:0 für die Blau-Gelben am ersten Rückrundenspieltag musste der Unparteiische die Begegnung abbrechen: Zu stark hatte der stürmische Wind am Grafweg die Wege des Balles beeinflusst. „Da war Stockum schlecht“, erinnert sich Schwerins Trainer Hans-Jürgen Lewark. Jetzt habe das Team einen Leistungsschub bekommen. Die Tabelle bestätigt: Während Schwerin mit großen Abstiegssorgen leben muss, gehört der Gast zu den besten Dreien.

Wenn am Mittwochabend (18.30 Uhr) der zweite Anpfiff zur Begegnung der Rivalen ertönt, gibt es zum Bedauern Lewarks erneut eine Sturmwarnung. Diesmal ist es die eigene (angeschlagene) Offensive, die dem Coach Sorgen macht. Wer könnte die Ausfälle von Chris Kasprzak und Ahmet Caki (angeschlagen) kompensieren? Vielleicht einer, der eigentlich defensiven Fußball gelernt hat. „Mit Steve Kozole im Sturm“, so Lewark, „das wäre eine Variante“. „Bonuspunkte sammeln“, will

-Coach Dieter Beleijew. Im Tabellenkeller ist der VfB das Team mit den wenigsten absolvierten Spielen und hat somit die Chance, sich von den Abstiegsplätzen abzusetzen während die Konkurrenz nur zuschauen darf. Die Reise zum SV Sodingen (9.) am Mittwochabend (18.30 Uhr) könnte trotzdem eine unangenehme werden.

Beleijew hatte den Gastgeber bei dessen jüngsten 1:0-Erfolg über die Spvg Schwerin beobachtet und eine defensiv gut eingespielte Mannschaft ausgemacht. Anders als die Castrop-Rauxeler Konkurrenz will Beleijew sein Team aber offensiver – nicht mit nur einer Spitze wie zuletzt Schwerin – einstellen. „Wir müssen uns nicht verstecken“, erklärte der Übungsleiter vor der Partie. Die baumlangen Sodinger Verteidiger (Beleijew: „Da kommt mein Kapitza mit seinen 1,70 Metern auch nicht zum Kopfball“) will der Trainer mit scharfen Hereingaben von der Grundlinie überraschen.