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100 Strohballen gehen in Flammen auf

GEISECKE Auf einem Feld an der Sölder Straße gingen in der Nacht zu Montag rund 100 große Strohballen in Flammen auf. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

von Von Heiko Mühlbauer

, 06.08.2007
100 Strohballen gehen in Flammen auf

Feuer vernichtete rund 100 Strohballen.

Als die Feuerwehr um ein Uhr am Brandherd eintraf, loderten die Flammen schon meterhoch. „Das sah nicht nach Selbstentzündung aus“, vermutete Feuerwehr Einsatzleiter Ralf Jürgens.

 

Die Ballen waren fest zusammengepresst und aufgestapelt. Nach Auffassung der Einsatzkräfte am Brandherd hatte das Feuer an verschiedenen Seiten der Strohmiete begonnen. „Das sah aus, als wenn jemand wie beim Osterfeuer, mit der Fackel ringsrum gegangen wäre“, so Einsatzleiter Jürgens.

Besonders gefährlich war die Nähe des Brandherdes zur Hochspannungsleitung und der Autobahn. Außerdem gab es in der Nähe des Feldes keinen Löschwasseranschluss. Deshalb musste die Wehr eine Schlauchleitung quer über die Sölder Straße legen. Die blieb während des Einsatzes gesperrt.

Letztlich musste aber ein Radlader aus Dortmund ausgeliehen werden, mit dem man das qualmende Stroh auseinander ziehen konnte. Den ganzen gestrigen Tag über loderten vereinzelt wieder Flammen auf.

Ablösung kam am frühen Morgen

Neben der hauptamtlichen Wache waren die Löschzüge Mitte, Villigst und Geisecke in der Nacht im Einsatz. Am frühen Morgen lösten Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr aus Wandhofen ihre Kollegen am Einsatzort ab.

Überrascht waren die Leitstellen von Polizei und Feuerwehr, wie viele Brandmeldungen eingingen. Offensichtlich hatten viele Nachbarn und auch Autofahrer die Flammen bemerkt.

Die Polizei beziffert den Schaden auf rund 2000 Euro.

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