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Ärzte sollen Patienten melden

SCHWERTE Eine heftige Debatte hat auch in Schwerte der Vorstoß des Bundesgesundheitsministeriums ausgelöst, die Behandlung von Folgeschäden einer Tätowierung oder einer plastischen Operation nicht mehr von den Krankenkassen bezahlen zu lassen. Ärzte sollen sogar aufgefordert werden, betroffene Patienten zu melden.

von Von Holger Bergmann

, 02.10.2007
Ärzte sollen Patienten melden

Toto Feldmann untersucht, ob die Zunge für ein Zungen-Piercing geeignet ist.

Die Schwerter Ärzte verwehren sich gegen diesen Angriff auf die Schweigepflicht und vermuten ganz bestimmte Motive hinter dieser Idee. "Die Krankenkassen wollen ihren Leistungskatalog weiter streichen", ist Dr. Peter Huber vom Centrum für plastische Chirurgie am Marienkrankenhaus überzeugt.Freude bei Tattoo-Künstler

Geradezu freudig begrüßt wird die Initiative des Gesundheitsministeriums bei Thorsten "Toto" Feldmann. Der Schwerter Tattoo-Künstler hofft, dass die aktuelle Diskussion die Kunden sensibilisiert.

Seriöses Studio suchen

"Wenn die Menschen sich in Zukunft mehr Zeit nehmen, sich ein seriöses Tattoo-Studio zu suchen, oder sich die Piercings von einem Fachmann machen lassen, dann hat sich so eine Maßnahme doch schon gelohnt."

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