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Aller guten Dinge sind sieben

SCHWERTE Blaues Hemd, Samtfliege, Weste und ein Schnuller. Rafael hat sich schick gemacht. Vier Monate ist er alt, und jetzt wird der Bundespräsident sein Ehrenpate.

von Von Nicole Jankowski

, 20.12.2007
Aller guten Dinge sind sieben

Durfte mal probehalten: Bürgermeister Böckelühr, Rafael und die stolzen Eltern Nicole und Reiner Thaler.

Vorsichtig nimmt Nicole Thaler ihren jüngsten Sohn aus dem Kinderwagen. Die älteste Tochter Jaqueline (11) hilft ihren jüngeren Geschwistern beim Ausziehen: Fabian (2), Florian (4), Angelina (6), Darline (8) und Eileen (10) stapeln ihre Winterjacke auf den Kinderwagen. Rafael, geboren am 31. August, ist das siebte Kind für Nicole und Reiner Thaler, und traditionell übernimmt der Bundespräsident für diesen Nachwuchs die Ehrenpatenschaft.Auch für Böckelühr war es eine Premiere Vertretungsweise überreichte Bürgermeister Heinrich Böckelühr im Rathaus die Urkunde an den kleinen Jungen. „Für mich ist das genauso eine Premiere wie für Sie“, freut sich Böckelühr über die besondere Aufgabe. Und kündigt gleich an, sich auch in den kommenden Jahren immer mal wieder nach Rafael zu erkundigen. Ihm hat er auch ein Patengeschenk mitgebracht: 500 Euro erhält die Familie – beziehungsweise Rafael. „Davon kaufen wir was für den Kleinen“, freut sich Mutter Nicole über den Geldsegen kurz vor Weihnachten.Auch die Geschwister gehen nicht leer aus Und auch Rafaels Geschwister gehen nicht leer aus: Florian macht sich schon im Rathaus über die Negerküsse her, eine Nikolaustüte darf jeder mit nach Hause nehmen. Wie sie das Leben mit sieben Kindern meistert, das interessiert auch Bürgermeister Böckelühr, Vater von zwei Töchtern. „Rafael schläft lange, bis acht, neun Uhr“, berichtet Nicole Thaler stolz. Die große Schwester Jaqueline greift der Mama oft unter die Arme.Bei sieben soll Schluss sein  „Und ich auch“, wirft die zehnjährige Eileen ein. „Wir sind froh, dass der Rafi da ist“, betonten sie. Trotzdem soll bei sieben Schluss sein. „Jetzt reicht‘s“, sagt Mama Nicole bestimmt. Sie selber hat eine Schwester und zwei Brüder, ihr Mann verhilft den Kindern zu einem Onkel und drei Tanten. Im Kreis der Groß-Familie wollen die Thalers auch das Weihnachtsfest feiern.

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