Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Applaus fürs Eigenkonzept

SCHWERTE Von der Zuschauertribüne gab es Applaus. Mit 29 Ja-, neun Gegenstimmen und einer Enthaltung stimmte der Rat gestern für das Eigenkonzept. Das Allwetterbad bleibt damit in Händen der Stadt.

von Von Heiko Mühlbauer

, 29.08.2007
Applaus fürs Eigenkonzept

<p>Gespannt warteten Mitarbeiter des Allwetterbades auf der Besucher-Empore des Ratssaales auf die Entscheidung im Rat. Neubauer</p>

"Es ist keine strukturelle Lösung" betonte Kämmerer Christian Schuchardt zum Eingang der Debatte, die angesichts der vorhergehenden langen Diskussionen sehr moderat blieb.

Auf der Empore verfolgten die Mitarbeiter des Bades gespannt die Debatte. In einem Brief an Kämmerer Christian Schuchardt hatten sie bereits in der vergangenen Woche ihre Bereitschaft zu Einsparungen signalisiert. Man wolle Verdi beauftragen, einen Haustarif auszuhandeln, der die 100 000 Euro Personaleinsparungen ermöglicht. Als Gegenleistung erwarten die Mitarbeiter eine dreijährige Arbeitsplatz-Garantie.

Wichtiger Schritt

Die Bereitschaft der Beschäftigten sei ein wichtiger Schritt, man müsse aber vermutlich darüber hinausgehen, glaubt SPD-Chef Hubert Freistühler. Er regte an, in Zukunft frei werdenden Stellen im Bäderbetrieb nicht wieder zu besetzen. Zudem forderte er ein kompetentes Gremium zur Kontrolle der Geschäftsführung.

"Dies müsse aber die Mehrheitsverhältnisse im Rat abbilden", merkte CDU-Fraktionschef Joseph Bender mit Blick auf den zuständigen Finanzausschuss an. In dem gibt es derzeit mehr SCD-Mitglieder als Christdemokraten.

Grünen-Chef Dr. Gernot Folkers argumentierte für seine Fraktion: "Wir stimmen für diese Lösung, weil sie mit den geringsten finanziellen Risiken behaftet ist."

Lesen Sie jetzt