Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Bessere Chancen für Langzeitarbeitslose

SCHWERTE Die Arbeitsmarkt-Daten waren im September so gut wie seit 2002 und 1992 nicht. Besonders erfreulich war der Trend, dass auch Langzeitarbeitslose und Jugendliche verstärkt zurück in den Arbeitsmarkt drängten. Jetzt gibt noch einen Grund mehr zum Optimismus: Zu Monatsbeginn traten mehrere gesetzliche Neuregelungen zur Verbesserung von Qualifizierungs- und Beschäftigungs-chancen in Kraft

von Von Holger Bergmann

, 07.10.2007
Bessere Chancen für Langzeitarbeitslose

Helge Kubat, der Leiter der Agentur für Arbeit.

„Mit diesen Neuregelungen werden für uns Instrumente, die bislang einen großen Ermessensspielraum hatten, in eine konkrete Gesetzesform gefasst“, begrüßt Helge Kubat, Leiter der Agentur für Arbeit, das Gesetz.Keine Angst vor Missbrauch Für Langzeitarbeitslose können nun bis zu 24 Monate lang 75 Prozent der Lohnkosten übernommen werden. Angst vor Missbrauch hat Helge Kubat nicht: „Die Arbeitgeber in Schwerte wissen, dass dieses Gesetz keine Subvention ist. Wenn ein ehemaliger Langzeitarbeitsloser dank eines solchen Programms zwei Jahre beschäftigt war, wird er meistens auch übernommen.“ Neben dieser Hilfe für Langzeitarbeitslose legt das neue Gesetz einen Schwerpunkt auf die Qualifizierung. Jugendliche, die keinen Berufsabschluss haben, können nun auf einen Zuschuss von 50 Prozent hoffen. Davon müssen aber 15 Prozent in die berufliche Qualifizierung fließen.Integration wird erleichtert Außerdem gefördert werden Unternehmen, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung für schwer vermittelbare Jugendliche durchführen. Neben einem Zuschuss in Höhe von 192 Euro wird ein pauschalierter Anteil am Gesamtsozialversicherungsbetrag gezahlt. Helge Kubat lobt: „Das ermöglicht uns eine nachhaltige Integration dieser Menschen in den Arbeitsmarkt.“

Lesen Sie jetzt