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CDU erteilt Investoren Absage

SCHWERTE Die CDU-Fraktion hat sich auf ihrer Klausurtagung in Eisborn eindeutig zum Freizeit-Allwetterbad (FAB) in städtischer Hand bekannt. „Wir werden uns der Verwaltungsvorlage anschließen, allerdings mit einigen Nachforderungen“, berichtete der im Amt bestätigte Fraktionsvorsitzende Joseph Bender.

19.08.2007

Die Vorlage sieht in Grundzügen vor, dass das FAB weiter in städtischer Hand bleibt, 2,4 Millionen Euro in das marode Bad investiert werden und die Betriebsführung auf Xaver Majewski übertragen wird. Majewski betreibt auch das Stadtbad in Bochum und hat dort beispielsweise Aquafitness etabliert.

Union sieht noch E insparpotenziale „Allerdings wollen wir den bisherigen Vorschlag noch an einigen Punkten modifizieren, um weitere Einsparpotenziale zu generieren. So könnten Energiekosten beispielsweise durch Schließung einer Außenwasserfläche reduziert werden“, so Bender, der das Gespräch mit anderen Fraktionen suchen will.

Drei zentrale Punkte sprechen nach Meinung der CDU für die Umsetzung der Eigenkonzeption: „Uns ist wichtig, dass das Personal nicht auf die Straße gesetzt wird. Das wäre bei keiner der anderen Alternativen möglich gewesen“, erklärte Ulrich Stirnberg, finanzpolitischer Sprecher der CDU.

 Eigenlösung hält Schaden in Grenzen

Weiterhin sei der Erhalt des Bades für die Bürger eine wesentliche Motivation gewesen. „Wir möchten nicht, dass mit Steuergeldern ein privater Investor unterstützt wird, der eine für den durchschnittlichen Bürger unbezahlbare Luxuseinrichtung betreibt“, erteilt Bender der Vollprivatisierung eine Absage. Zudem sei die Eigenlösung die Variante, bei denen der Schaden im städtischen Haushalt am geringsten ausfalle, meint Stirnberg.

 

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