Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Chor zeigt nach zehn Jahren Einheit und Kraft

ERGSTE „Wenn Straßen gebaut werden, müssen zunächst Brücken entstehen. Und die Musik ist eine der schönsten Brücken“, begrüßte Pfarrer Paul Mandelkow am Sonntagabend die Besucher in der vollbesetzten St.Monika-Kirche.

von Von Sarah Sazcek

, 17.12.2007
Chor zeigt nach zehn Jahren Einheit und Kraft

Sein zehnjähriges Bestehen feierte der Ökumenische Chor Ergste am Sonntagabend mit einem Festkonzert in der St. Monika-Kirche.

Das Festkonzert zum zehnjährigen Bestehen des Ökumenischen Chores Ergste schien wie ein Magnet anzuziehen. Das Gotteshaus war so überfüllt, dass das Grußwort im Programmheft seine Intention behielt: „Musik ist Mittel der Begegnung“. Unter der Leitung von Claus Eickhoff und Werner Broszeit wurden Werke von Georg Friedrich Händel, Georg Philipp Telemann und Ignaz Reimann interpretiert. Neben dem Ökumenischen Chor Ergste sorgten das Ruhrstadtorchester und die Solisten Astrid Gerdsmann (Sopran), Susanne Pritz (Alt), Gerhard Ziemann (Tenor) Werner Broszeit (Bass) und Ernst Ruhwedel (Trompete) für den richtigen Ton. Aber nicht nur die Großen schufen die richtige Atmosphäre. Auch die Kleinen sangen Auch die Kleinen der Evangelischen Grundschule Ergste ließen Weihnachtsstimmung aufkommen. Mit brennenden Kerzen erschienen sie und sangen unter der Leitung von Angelika Sult Weihnachtslieder wie „Stern über Bethlehem“ und „Feliz Navidad“. Genauso engagiert und geübt zeigte sich der Ökumenische Chor Ergste. Mehrstimmig gaben sie jedem Werk seine Festlichkeit. So auch die Solisten. Obwohl sie manchmal vom Orchester dominiert wurden, bewiesen besonders Astrid Gerdsmann und Susanne Pritz mit ihrem Duett in Ignaz Reimanns Christkindlsmesse Intonation und Stärke. Zugaben und Soli Tenor Gerhard Ziemann überzeugte am meisten in der Zugabe „Holy Night“. Und Ernst Ruhwedel gab in seinen zahlreichen Trompeten-Soli dem Festkonzert seinen Glanz. Gemeinsam also bewies der Chor, vor zehn Jahren zusammen geführt aus katholischem und evangelischem Chor, Einheit und Kraft. So dass sie in zehn Jahren wieder ein Festkonzert auf die Bühne bringen können.

Lesen Sie jetzt