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Christbäume, so frisch wie die berühmten Semmeln

SCHWERTE Der Glühwein war kaum warm, da stöberten in aller Frühe schon die ersten Besucher in dem Christbaum-Wald vor St. Christophorus. Doch nicht nur in Holzen, auch in Villigst und Wandhofen stieg am Wochenende die Vorfreude auf Weihnachten.

von Von Reinhard Schmitz

, 16.12.2007

Seit über 15 Jahren gilt es als Geheimtipp: Frisch wie des Bäckers Brötchen verkauft die Gemeinde St. Christophorus den nadeligen Schmuck für Heiligabend. Erst am Donnerstag waren rund 40 Helfer mit ihren LKW und Äxten ins sauerländische Oberschledorn gefahren, das jüngst noch als Versteck der islamistischen Terroristen Schlagzeilen machte.350 Tannen und Fichten geschlagen Ziel der Holzener war allerdings nur die Weihnachtsbaumschonung eines ökologisch arbeitenden Familienbetriebes, wo 350 Nordmann- und Edeltannen sowie Fichten zu schlagen waren. Einmal in Schwung, sägten sie gleich noch zwei Dutzend Sechs-Meter-Riesen für die berühmte Wallfahrtskirche in Werl ab. „Die Preise sind wie im Vorjahr“, freute sich Kirchenvorstand Hans-Bernd Marks. Nordmanntannen kosteten je nach Größe zwischen 13 und 17 Euro, Blautannen 11 bis 15 Euro. Und mit jeder Münze füllte sich die Süßigkeiten-Kiste für ein ungarisches Kinderheim der Czilla-von-Boeselager-Stiftung reichhaltiger. Den Rest der Erlöses spendet die Gemeinde dem Kinderhospiz Balthasar in Olpe. Budendorf auf dem Festplatz in Wandhofen Wer in St. Christophorus leer ausging, konnte es gestern noch einmal beim Weihnachtsmarkt auf dem neuen Festplatz der Wandhofener Königsreichs-Schützen versuchen. „Wie bei den Anfängen des Weihnachtsmarktes Bürger für Bürger“ – so Vorsitzender Frank Kayser – scharte sich erstmals ein stimmungsvolles Budendorf um die leuchtende Tanne, die der Kindergarten Regenbogen geschmückt hatte. In Scharen nahmen die Wandhofener das Angebot an, sich von Waffeln und Grünkohl, heißem Kakao und Reibekuchen verwöhnen zu lassen.Feuerzangenbowle wärmte in Villigst Wildschweinwürstchen brutzelten indes auf dem Grill in der Friedhofsgärtnerei Knostmann. Dazu half Feuerzangenbowle den gut 40 Nachbarn beim kräftigen „Weihnachtsbaumliederansingen“.

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