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Darum stehen rund um den Freischütz in Schwerte weniger Bäume

Arbeiten für den Ausbau der B236

Bald wird die B236 in Schwerte ausgebaut. Das Baufeld für die neue Fußgängerbrücke am Freischütz ist auch schon gerodet. Aber im Untergrund schlummert immer noch ein Hindernis.

Schwerte

, 06.03.2018
Darum stehen rund um den Freischütz in Schwerte weniger Bäume

An der B236 wurden in Höhe des Freischütz für den Ausbau und die Brückenerneuerung die angrenzenden Bäume gerodet. © Bernd Paulitschke

Nackt und kahl wirkt das Gelände am Freischütz. Die Kettensägen haben ihre Arbeit getan. Zu Stapeln türmen sich Stämme, daneben liegen Haufen von Holzhackschnitzeln. Mit Fällarbeiten haben die Vorbereitungen für die Verbreiterung der Hörder Straße begonnen. In einem ersten Schritt wurde das Gelände freigemacht, auf dem an dem Waldrestaurant zunächst eine neue Fußgängerbrücke mit größerer Spannweite entstehen soll.

Gleichzeitig wurde auch am anderen Ende der künftigen Ausbaustrecke, entlang der Auffahrt zur Autobahn A1, gerodet. Dort braucht die Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH (Deges), unter deren Regie das Projekt läuft, den Platz, um weitere Untersuchungen des Baugrundes vornehmen lassen zu können.

Schutz der brütenden Vögel

„Fällungen sind nur bis Ende Februar erlaubt“, erläutert Deges-Sprecher Michael Zarth. Danach haben die Sägen zum Schutz der brütenden Vögel zunächst eine Zwangspause. Überwiegend seien Bergahorne gerodet worden, außerdem Eichen, Rotbuchen, Birken, Fichten und Kiefern. Das Holz werde von dem beauftragten Unternehmer selbst an Sägewerke verkauft: „Den Erlös hat er bei der Angebotserstellung berücksichtigt, also vom Preis für die Fällung abgezogen.“ Die Firma werde auch noch die Wurzelstöcke im Bereich der künftigen Fußgängerbrücke entfernen.

Wasserrohr muss umgelegt werden

Bevor deren Bau starten kann, muss allerdings die Dortmunder Netz GmbH (Donetz) ein Wasserrohr umlegen, das von der Schwerterheide zur Aplerbecker Mark führt. Es ist gegenüber vom Waldrestaurant Freischütz auf der östlichen Seite der Hörder Straße verbuddelt. „Die Leitung würde sonst im Bereich der zukünftigen Fundamente liegen“, erklärt Firmen-Sprecherin Jana-Larissa Marx. Außer dem Freischütz selbst sei kein Kunde daran angeschlossen.

„Wir streben an, mit der Maßnahme zeitnah zu beginnen“, sagt Jana-Larissa Marx. Insgesamt seien dafür rund acht Wochen Bauzeit einkalkuliert: „Der Verkehr wird nicht beeinträchtigt.“ Auch wenn die Leitung die Hörder Straße unterquert. Denn dort wird in das vorhandene, 30 Zentimeter dicke Rohr einfach ein dünneres von 20 Zentimetern Durchmesser eingeschoben. Nur für die Arbeitsgruben am Straßenrand könne es in dieser Phase teilweise zu Fahrbahnverengungen kommen. Die sollen aber jeweils sofort wieder aufgehoben werden, wenn die Arbeiter Feierabend machen.

Tiefbauarbeiten starten ab April

Erste Tiefbauarbeiten für die neue Fußgängerbrücke möchte die Deges „ab circa April“ starten, kündigt Sprecher Lutz Günther an. Voraussichtlich im Oktober kämen dann noch einmal die Sägen zum Einsatz: „Es werden auf allen restlichen Flächen Fäll- und Rodungsarbeiten durchgeführt, die für den Ausbau der B236 benötigt werden.“

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