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Datenskandal ging an Schwerte knapp vorbei

Vertrauliche Sitzungsunterlagen

SCHWERTE Während andere Städte am Mittwoch ihren Online-Zugriff auf vertrauliche Ratsunterlagen sperren mussten, konnte man im Schwerter Rathaus entspannt zu Werke gehen. Doch fast wäre es anders gekommen.

von Von Heiko Mühlbauer

, 28.04.2010
Datenskandal ging an Schwerte knapp vorbei

Wie viele Kommunen von der Datenpanne betroffen sind, ist noch unklar.

Zwar hat man die Software der Firma Somacos aus Salzwedel (Sachsen-Anhalt) ebenfalls gekauft, sie aber noch nicht installiert, erklärte Daniel Lindemann von der Stadtverwaltung. Im Internetauftritt der Stadt erscheint deshalb der Verweis: Der Download der Unterlagen sei in Kürze möglich.

 In Nachbarstädten sah es dagegen hektischer aus. So mussten Olfen, Werne und der Kreis Coesfeld ihre Zugänge für Ratsmitglieder sperren. Denn Unterlagen über Grundstücksverkäufe oder auch Gehälter der städtischen Bediensteten, die eigentlich für die nichtöffentlichen Sitzungen bestimmt sind, waren plötzlich für jedermann ohne Passwortabfrage einsehbar. Bei Somacos erklärte man, dass die Probleme bekannt seien. „Wir können noch nicht genau sagen, woran es liegt“, erklärte Geschäftsführer Bernd Thiem am Mittwochnachmittag. Es werde an einer Lösung gearbeitet, die Kunden würden informiert.