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Ein Tag Gänsepause

ERGSTE Kein Weihnachtsfest ohne Gans. So kennt es Ralf Linneweber seit Jahren. Egal, ob als ganzer Vogel oder als Braten – seine Gäste lieben das Traditionsessen.

von Von Nicole Jankowski

, 23.12.2007
Ein Tag Gänsepause

Ralf Linneweber begießt den Gänsebraten, damit er nicht austrocknet.

Nur der Restaurantchef selbst kann am Heiligen Abend kein Federvieh mehr sehen. „Bei uns gibt es traditionell Rindfleisch“, erzählt Ralf Linneweber. Schließlich stehen die Limousin-Rinder bei ihm auf der Weide. Als Sauerbraten oder Kalbsgeschnetzeltes landen sie auf den Tellern der Familie Linneweber. Traditionell kocht die Oma am Heiligen Abend das Weihnachtsmenü. Gegen halb sieben, nach der Kirche, setzen sich alle zum großen Festessen an den Tisch. Das Federvieh hat Hochkonjunktur Heute Abend bleibt der Landgasthof geschlossen. Doch schon morgen Vormittag muss Ralf Linneweber wieder in der Küche stehen. Von 11.30 Uhr bis 15 Uhr kommen die Gäste und wollen vor allem eins: Gans. Egal, ob als Gänsebraten oder als ganzer Vogel mit Rotkohl, Klößen, Sauce und Bratapfel – das Federvieh hat zur Weihnachtszeit einfach Hochkonjunktur. „Die Saison beginnt am 11. November mit der Martinsgans, und sie endet am zweiten Weihnachtstag. Danach ist es wie abgeschnitten“, erzählt Ralf Linneweber. Service "Gans auf Rädern" 200 eigene Gänse hat der Schwerter in diesem Jahr gehabt, 2008 sollen weitere 100 dazu kommen. „Eine Gans ist und bleibt das Highlight“, betont der Küchenchef. Und sie kommt sogar nach Hause: „Gans auf Rädern“ hat Linneweber seinen Service genannt, der den Weihnachtsbraten, nach Vorbestellung, bis auf den Wohnzimmertisch liefert. Denn das Restaurant hat während der Feiertage abends geschlossen. „Die Abende gehören der Familie“, betont Ralf Linneweber. Am ersten Weihnachtstag feiert die Familie bei der Oma. Auf dem Tisch: ein Huhn. Doch ganz ohne Gans geht es auch bei Linnewebers nicht. Am zweiten Weihnachtstag kommen Freunde zu Besuch. Und dann gibt es – Gans!  1000 Variationen für die Zubereitung Kochtipp vom Profi: „Ich finde es wichtig, dass das Grundprodukt stimmt. Die Gans wird dann am schönsten, wenn sie aus einer Freilandhaltung kommt. Die Zubereitung macht doch jeder verschieden. Da gibt es einfach tausend Variationen – je nach Geschmack.“

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