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Erstes Kolumbarium im Regierungsbezirk Arnsberg eingeweiht

Urnenbestattung

SCHWERTE Der Segen für das Kolumbarium konnte gleichzeitig mit der ersten Urnenbestattung in den Räumlichkeiten bei Lategahn ausgesprochen werden. Pfarrer Rudolph Geuchen übernahm nach einem kurzen Gottesdienst die Weihe für das erste Kolumbarium im Regierungsbezirk Arnsberg.

von Von Sophie Bissingen

, 23.04.2010
Erstes Kolumbarium im Regierungsbezirk Arnsberg eingeweiht

Pfarrer Rudolph Geuchen aus Dortmund weihte das Kolumbarium, bevor die erste Urnenbestattung bei Lategahn stattfinden konnte.

„Ich möchte Ihnen, Familie Lategahn, herzlich zu Ihrem Mut und der Initiative, diesen Ort zu entwickeln, gratulieren“, schüttelte Geuchen dem Ehepaar die Hand.

Feierlich fand zuvor die erste Urnenbestattung im Kolumbarium statt. Hinter einer Milchglasscheibe befindet sich nun die Asche der ersten Verstorbenen, die im Kolumbarium ruhen darf. Davor steht gerahmt das Bild der älteren Dame, ihre Angehörigen haben eine rote Rose daneben gestellt und können ab sofort jederzeit im Kolumbarium trauern. Rudolph Geuchen von der Alt-Katholischen Gemeinde St. Martin in Dortmund übernahm die Weihe als Träger der Ruhestätte. „Gesetzlich wird ein Kolumbarium als Friedhof gehandelt“, erzählte er im kleinen Gottesdienst. Deshalb bedarf es einer Trägerschaft.  

„Ich freue mich, dass demnächst Urnen in den Räumen beigesetzt werden können“, erzählte er den Besuchern. Verspätet kam der Generalvikar Jürgen Wenge zur Feier, konnte bei der Weihe nur zusehen. Musikalische Begleitung gab es von Volker und Ursula Linnichmann an Orgel und Querflöte. Nach Weihe und Beisetzung kamen die Trauergäste und eingeladene Gäste bei Kaffee und Kuchen zusammen. Der Öffentlichkeit wird am Sonntag, 25. April erstmals das Kolumbarium vorgeführt. In der Zeit von 10 bis 17 Uhr wird der Tag der offenen Tür an der Rathausstraße stattfinden.