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Gebührenbelastung in Schwerte dritthöchste im Kreis

SCHWERTE 908 Euro und 84 Cent zahlt ein vier Personen Haushalt im Kreis Unna im Schnitt an Gebühren. In Schwerte liegt dieser Satz deutlich darüber.

17.12.2007
Gebührenbelastung in Schwerte dritthöchste im Kreis

Die Kommunen bekommen Geld vom Land NRW zurück.

Nach einer Statistik des Kreises kosten Straßenreinigung, Entwässerung und Müll den Durchschnittshaushalt 974,70 Euro. Damit liegt die Ruhrstadt nach Fröndenberg und Selm auf Platz drei in der Gebührenstatistik. Und das, obwohl die Gebühren für Straßenreinigung gesenkt wurden. Denn der größte Posten innerhalb dieser Musterberechnung ist die Entwässerungsgebühr und die ist in Schwerte verhältnismäßig hoch. Viel investiert "Die Gründe hierfür liegen vor allem in den relativ gut sanierten Kanälen in Schwerte", meint der Chef der Stadtentwässerung, Joachim Schulte. „Wir haben verhältnismäßig viel investiert“, erklärt er, da müssten andere Kreisstädte in Zukunft nachlegen. Und dann könne man davon ausgehen, dass Schwerte im Ranking besser würde. Vorerst müssen die Ruhrstädte aber noch tiefer für Niederschlags- und Schmutzwasser in die Tasche greifen. Nach einer Senkung der Abwasser-Gebühren in den vergangenen Jahren, werden sie für 2008 um 4,7 Prozent erhöht. Der Grund klingt paradoxDie Schwerter verbrauchen immer weniger Wasser, und die Schmutzwasser-Gebühr richtet sich nach dem Wasserverbrauch. Da das Kanalnetz und die Kläranlage aber dasselbe kosten, egal ob viel oder wenig Schmutzwasser entsorgt wird, steigt dieser Anteil an den Gebühren. Belastung sinkt „Innerhalb der 4,7 Prozent sind das rund 3,2 Prozent“, laut Schulte. Da die Leute aber weniger Wasser verbrauchen, steigt zwar der Literpreis. Die Belastung des einzelnen Haushaltes sinkt aber. Ein Faktor, den die Kreistabelle, die von 200 Kubikmeter Schmutzwasser im Jahr ausgeht, nicht berücksichtigt.   Berechnungsgrundlage Der Berechnung zugrunde liegt ein vier Personenhaushalt der 200 Kubikmeter Schmutzwasser, 130 Quadratmeter befestigte Fläche, 15 Meter Straßenreinigung und das kleinste in der Kommune verfügbare Restmüllgefäß bezahlen muss. 

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