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Geigen können jubeln, drohen und klagen

SCHWERTE Der Duft von Zimt und frisch gebackenen Plätzchen, der Anblick von Tannenschmuck und Schneeflocken versetzen uns jedes Jahr in der Adventszeit in festliche Stimmung. Doch Weihnachten hat auch seinen eigenen, ganz besonderen Klang.

von Von Jaqueline Schneider

, 11.12.2007
Geigen können jubeln, drohen und klagen

Das Ruhrstadt Orchester stimmte seine rund 300 Gäste gekonnt auf das Weihnachtsfest ein.

Erst mit der richtigen Musik ist die wohl schönste Zeit des Jahres wirklich komplett. Geschneit hat es bis zu diesem Zeitpunkt leider noch nicht, doch für die passende Musik sorgte das Ruhrstadt Orchester am Sonntag. Unter der Leitung von Kapellmeister Claus Eickhoff spielte das Streicherensemble neben Werken der Italiener Vivaldi, Schiassi und Albinoni auch Stücke von Anonim Polski, François Couperin und Johann Melchior Molter. Violine, Bratsche und Kontrabass versetzten die rund 300 Gäste in Weihnachtsstimmung. Stimmungen im Notenspiel transportiert Die Cellistin Felicitas Stephan ergänzte und komplettierte das Ensemble an diesem Abend mit Gastauftritten zum „Concerto in C-Dur für Cello und Orchester“ von Antonio Vivaldi, dem „Adagio in g-Moll“ Tomaso Albinonis und den „Pièces en Concert für Cello und Orchester“ von Couperin. Mit seinem Auftritt bewies das Ruhrstadt Orchester wieder einmal, dass es besonders den Streichinstrumenten immer wieder gelingt, Gefühle und Stimmungen in ihr Notenspiel zu transportieren. Cello fügte sich harmonisch ein Geigen können jubeln, Geigen können drohen, klagen und Wehmut verbreiten. Das Cello von Felicitas Stephan fügte sich dazu harmonisch in diese gefühlvolle Klangwelt ein. Und weil Claus Eickhoff und seine Streicher dem Publikum als Zugabe schließlich noch „White Christmas“ von Irving Berlin mit auf den Nachhauseweg gaben, war es für alle mit Sicherheit zu verschmerzen gewesen, dass der Schnee auch weiterhin auf sich warten lässt.

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