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Geld fürs Energiesparen eingeplant

SCHWERTE Das Thema Energiesparen ist so wichtig, dass es zentral angepackt werden muss. In dieser Einschätzung waren sich die Ratsmitglieder ausnahmsweise einig.

von Von Heiko Mühlbauer

, 14.12.2007
Geld fürs Energiesparen eingeplant

Das schlecht isolierte Ruhrtal-Gymnasium.

Deshalb will man noch stärker als bisher bei der Sanierung öffentlicher Gebäude auf Energie-Aspekte achten. Auslöser der Debatte waren die Thermografie-Fotos in den Ruhr Nachrichten. Denn vor allem dem Rathaus und den Schulen stellte der unabhängige Energieexperte Oliver Turrek schlechte Zeugnisse aus. Heizung für den Bürgersteig Beim Ruhrtal-Gymnasium werde gar der Bürgersteig mitgeheizt, erklärte er. Genau für die drei im Bericht erwähnten Gebäude habe man bereits Mittel in den Haushalt 2007 eingestellt, erklärte Schuldezernent Hans-Georg Winkler. Die Sanierungsarbeiten hätten noch nicht begonnen, weil sich im vergangenen Jahr die Haushaltsgenehmigung bis in die Sommerferien gezogen habe. 427 000 Euro für Sanierungen eingeplant Für 359 000 Euro würde man Fassade, Dach und Fenster des Friedrich-Bährens-Gymnasiums erneuern, 43 000 Euro stecke man in die Heizung des Ruhrtal-Gymnasiums und 25 000 Euro sollen für die Sanierung der Rathaus-Heizung investiert werden.     Mit der politischen Betreuung     der Maßnahmen befasst sich eine Arbeitsgruppe des Schulausschusses. An die soll jetzt auch der Antrag der Grünen, die städtischen Gebäude energetisch untersuchen zu lassen, weitergeleitet werden. Neue Stelle Innerhalb der Verwaltung habe man sogar eine neue Stelle geschaffen, damit der Sanierungsstau bearbeitet werden könne, berichtete Winkler.  Vorbildfunktion   „Die Untersuchungen könnten doch die Stadtwerke   übernehmen“, regte Eckhard Weist von der WfS an. Dass die Stadt Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz habe, betonte auch CDU-Fraktionschef Joseph Bender: „Wir haben den Antrag gestellt, am Energy Award teilzunehmen.“ Dabei handelt es sich um ein Programm zur Enegieeffizienz für Kommunen, das vom Land gefördert wird.Sinnvolle Ergänzung, Anregungen aber zu spät Und SPD-Fraktionschef Hubert Freistühler befand, dass die Untersuchungen der städtischen Gebäude eine sinnvolle Ergänzung zu den bestehenden Aktivitäten der Verwaltung seien. Lediglich Wolfgang Schilken von der FDP glaubt, dass die Anregung der Grünen zu spät komme, weil jetzt schon eine Menge gemacht würde.     

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