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Große Flaute blieb aus

SCHWERTE Es fing schwach an und hörte stark auf: das Weihnachtsgeschäft im Schwerter Einzelhandel. Viele Erkenntnisse wurden gesammelt. Was besonders aufgefallen ist, lesen Sie hier.

von Von Christioph Witte

, 27.12.2007
Große Flaute blieb aus

Weihnachtseinkauf: Besonders aufgefallen sei, dass die Deutschen sich endlich mit dem Euro arrangiert hätten.

„Markant war, dass die Leute furchtbar spät gekauft haben. Zwischendurch sah es schon ganz, ganz böse aus“, bilanziert Hartwig Tondera, Vorsitzender des Einzelhandelsverbands. Die letzten Tage vor Weihnachten und speziell der Heilige Abend retteten das Geschäft und schönten die Statistik. „Ich gehe davon aus, dass der Verkauf in etwa so wie im Vorjahr war. Wir sind also sehr zufrieden“, sagt Tondera. „Am Ende dürfte es sich im Vergleich zwischen minus drei und plus zwei Prozent einpendeln.“„Eine Erklärung dafür haben wir im Kollegenkreis auch nicht..." Mit großen Erwartungen sind die Einzelhändler gar nicht erst in das noch laufende Geschäftsjahr gestartet. Aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung zu Jahresbeginn hatten die Einzelhändler eine schlimmere Konsumflaute prognostiziert. „Das erste Halbjahr war ja auch relativ schwach“, blickt Joachim Kockelke, Vorsitzender der Werbegemeinschaft zurück. Doch das überraschend gute Weihnachtsgeschäft im Dezember ließ die Kassen noch einmal ordentlich klingeln. „Eine Erklärung dafür haben wir im Kollegenkreis auch nicht. Allerdings ist es auch nicht überall so positiv verlaufen wie in Schwerte“, so Kockele. Auf das gesamte Jahr gesehen wird laut Kockelke zwar ein kleines Minus unter dem Strich bleiben. „Allerdings hatten wir mit einem größeren gerechnet.“ Besonders aufgefallen ist ihm, dass die Deutschen sich offenbar mit dem Euro arrangiert haben: „2007 wurde viel weniger noch in DM zurückgerechnet als die Jahre zuvor."

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