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Jacques Brel und Edith Piaf im Gemeindezentrum Garenfeld

GARENFELD „Eine Nacht im Olymp“ hieß das Programm. Nils Jacobi der Sänger. Jacques Brel der gefeierte Künstler des stimmungsvollen Dienstagabends im Evangelischen Gemeindehaus Garenfeld.

von Von Thomas Backs

, 05.03.2008
Jacques Brel und Edith Piaf im Gemeindezentrum Garenfeld

Nils Jacobi (l.) wurde für seine Jacques Brel-Interpretation gefeiert. Danielle (alias Daniel) Ledó (r.) hatte als Edith Piaf kreisende Hüften und viele Bonbons für das Publikum parat.

„Sehen Sie den Abend als Fortbildung zum Thema Rampensauigkeit“, hatte Gemeindepfarrer Uwe Schulte den Gästen vor dem Konzert mit auf den Weg gegeben. Zwei wunderbare Stunden bei Wein, Bier und Softdrinks, dazu Klassiker des belgischen Chansonniers wie „Amsterdam“, „Wenn die Flämin tanzt“ und „Die Spießer“, die Nils Jacobi mit seiner tollen Stimme und einer erstklassigen Show präsentierte. Musikalisch begleitet von Karen Thoms (Piano) und Helga Voss (Violoncello). Dass Jacques Brel wusste, wie man das Leben genießt und nicht gerade monogam unterwegs war, lassen seine Hymnen an Frauen wie „Madeleine“, „Marieke“ und „Jojo“ erahnen. Die Rolle der Muse Edith Piaf übernahm in Garenfeld Danielle (alias Daniel) Ledó. Zu den Klängen der Chansons saß Sie zunächst eher nachdenklich am Bar-Tisch, ließ dann im weiteren Verlauf nach einigem Weingenuss auf der Bühne ziemlich angeheitert die Hüften kreisen. Als Nils Jacobi die Brel-Hymne auf „Die Bonbons“ sang, regnete es aus Danielles Händen Süßigkeiten für das begeisterte Publikum, das den Auftritt des Quartetts mit donnerndem Applaus belohnte. Pfarrer Uwe Schulte war besonders dankbar für das Gastspiel in seiner Gemeinde, denn das Quartett spendete ihr die komplette Gage des Abends. „Es ist super, dass Sie hier sind. Absolut genial. Das tut der Gemeinde sehr gut“, so Schulte.

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