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Kinderlachen für 20 Euro

SCHWERTE Naomi wünscht sich einen Drehstuhl – naja, eigentlich auch ein Fahrrad und diesmal einen richtegn Weihnachtsbaum. Zumindest den Drehstuhl konnte sie am Freitag in Empfang nehmen. 150 Kinder waren Bescherung der Aktion Wunschbaum gekommen.

von Von Heiko Mühlbauer

, 21.12.2007
Kinderlachen für 20 Euro

Strahlende Augen gab es bei der Wunschbaum-Aktion nicht nur bei Alina.

Bei Kakao und Stollen, berieselt von Weihnachts-CDs, nahmen sie im großen Konferenzraum des TechnoZentrums ihre Geschenke in Empfang. Zwei lange Abende hatten die fleißigen Helfer wie Sandra und Annegret Büttner die Päckchen liebevoll eingepackt. Jetzt können sie sich über den Erfolg ihrer Aktion freuen.Auch die Eltern gehen nicht leer aus Zuvor herrschte aber noch ein wenig aufgeregtes Treiben der Helfer in dem Sitzungssaal. „Hier ist 161, aber die 115 fehlt“, ruft der Hausherr im TechnoZentrum, Dr. Jürgen Schnellmann, durch den Saal. Claudia Becker-Haggeney und Sandra Büttner haken auf einer Liste die Geschenke ab. Denn schließlich soll kein Kind warten müssen. Bunt verpackt samt Wunschzettel sind die Präsente aufgereiht. Und für die Eltern gibt es noch einen kleinen Weihnachtsstern dazu.Geschenke werden nicht einfach geliefert Das größte Geschenkpaket können Hannan und Sahra in Empfang nehmen. Das heißt, die sechs Monate alten Zwillinge nehmen das rund ein Meter lange Päckchen natürlich nicht persönlich in Empfang. Dafür sind ihre vier Geschwister zuständig. Die selbstverständlich  auch alle ein Weihnachtsgeschenk bekommen. In dem riesigen Packet der Zwillinge befindet sich ein Baby-Mobile. „Der Unterschied dieser Aktion zu vielen anderen besteht darin, dass wir die Geschenke noch selber besorgen und nicht einfach geliefert bekommen“, erzählt Claudia Becker-Haggeney. Und wenn es keine Bob-der-Baumeister-Schuhe mehr gibt, dann werden eben Spongebob-Schuhe besorgt.Spendenaufruf kurz vor Schluss hatte Erfolg In zwei Raten wurden die Kinder dieses Mal zur Bescherung eingeladen. Ein Teil der Kinder bekam die Geschenke vom Wunschbaum auch bereits im Kindergarten mit auf den Weg. Wie gerne die Schwerter gegeben haben, beweist der Spendenaufruf kurz vor Schluss der Aktion. „Es hat vier Tage gedauert, da war das Geld für die damals noch offenen 100 Wünsche auf dem Spendenkonto bei der Stadtsparkasse eingegangen. Und weil noch Geld über ist, können wie in diesem Jahr auch 2008 wieder Schul-Erstausstattungen von den Überschüssen angeschafft werden", erzählt Mitorganisator Dirk Kienitz..   Der Wunschbaum stand in der Schalterhalle der Sparkasse. Die Kinder, die hier ihre Zettel mit Wünschen im Wert von 20 Euro aufhängen durften, wurden von der Schwerter Tafel, Schulen und Kindergärten nach Bedürftigkeit ausgesucht. Zu den Unterstützern zählten Privatleute aber auch Firmen wie die Sparkasse, die Stadtwerke und die Ruhr Nachrichten. 

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