Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kleist-Premiere mit Bravour gemeistert

SCHWERTE Die Herausforderung war enorm. Doch das "Theater am Fluss" meisterte Heinrich Kleists Lustspiel "der zerbrochene Krug" mit Bravour.

von Von Melanie Tigges

, 02.03.2008
Kleist-Premiere mit Bravour gemeistert

Die Türklinke hinterließ deutliche Spuren auf Richter Adams Kopf.

Es geht um Dorfrichter Adam, gespielt von Wolfgang Klein, der zu Eve alias Nina Belligoi ins Haus schleicht. In der Dunkelheit wird er jedoch von Ruprecht (Pascal Aufmhoff), dem Verlobten des Mädchens, zum eiligen Rückzug gezwungen. Dabei wird ihm mit der Türklinke auf den Kopf geschlagen und er verliert auch noch seine Perücke.Text mit viel Gestik humorvoll übermittelt

Bei der Prügelei ist ein wertvoller Krug zerbrochen. Eves Mutter, Martha Rull, sehr authentisch gespielt von Sonja Wernikowski, hält Ruprecht für den Täter. Es kommt zur Gerichtsverhandlung samt Gerichtsrat Walter aus Utrecht. Amüsant versucht Richter Adam, nun möglichst unauffällig zu verhindern, dass die Wahrheit ans Licht kommt.

Schwierige Konversationen, nicht immer sofort vom Zuhörer nachvollziehbar, wurden durch Gestik und Mimik humorvoll übermittelt. Nur acht Wochen Zeit für Proben "Es ist eine der schönsten Komödien, die ich kenne, und ich bin von der Darstellung begeistert, eine erstaunliche Leistung", war das Fazit von Zuschauerin,Ursula Reer.

Erstaunlich vor allem der Ehrgeiz der Schauspieler. "Wir hatten nur acht Wochen Probezeit und das bei so einem schwierigen Text", war der Neuling des Teams, Wolfgang Klein, selbst überrascht. "Ich hätte nicht gedacht, dass wir das schaffen". Umso schöner war dann das Erfolgserlebnis nach der Aufführung.

Lesen Sie jetzt