Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Kopfnote für den Rektor

SCHWERTE Wie sind Sie eigentlich mit der Qualität der Schule zufrieden? Ankreuzfragen zu diesem Thema beantworten gerade die Eltern der Albert-Schweitzer-Schule.

von Von Heiko Mühlbauer

, 03.12.2007
Kopfnote für den Rektor

Schulleiter Dirk Schnitzler.

„Die Grundschule ist die erste in Schwerte, die an der Qualitätsanalyse der Landesregierung teilnimmt“, erklärt Schulleiter Dirk Schnitzler  den sicherlich nicht bei allen Kollegen populären politischen Entscheid. Denn neben Elternfragebögen und einer Menge Verwaltungsarbeit kommen auf die Lehrer auch unangemeldete Unterrichtsbesuche einer Kommission aus Arnsberg zu.Maßnahmenkatalog für jede Schule Aus alledem will die Landesregierung nicht nur die Qualität einer Schule ermitteln, sondern auch für jede Einrichtung einen Maßnahmenkatalog zur Verbesserung erstellen. Für die Schule und für die Schulleitung gibt es sogar am Ende eine Note. Allerdings im Unterschied zu den Schulnoten reicht hier das Spektrum von vier (gut) bis zu eins (schlecht). Bis 2010 will das Schulministerium so flächendeckend alle Schulen regelmäßig erfassen. Alle fünf Jahre sollen sie sich der Qualitätsanalyse unterziehen, bei erheblichen Mängeln sogar jährlich. Ältere Schüler sollen auch antworten Untersucht werden zu einem das Gebäude, der Unterricht, aber auch außerschulische Maßnahmen. Bei weiterführenden Schulen werden nicht nur die Eltern, sondern auch die Schüler selber befragt. Bei den Grundschülern ist das naturgemäß schwieriger. Dennoch werden auch die Kinder an der Schweitzer-Schule mit einbezogen. Sie sollen ihre Eindrücke von der neuen Pausenstruktur schildern. Um ihre Meinung zur Schule auszudrücken, sollen die Eltern übrigens Smileys ankreuzen. Allerdings muss man sich schon für gut oder schlecht entscheiden, denn es gibt nur vier Stück. Ergebnis nicht vor Februar „Damit soll verhindert werden, dass jemand immer nur die Mitte ankreuzt“, erläutert Schnitzler. Seit zwei Monaten beschäftigt die Schweitzer-Schule die Analyse jetzt schon. Denn schließlich müssen die Unterlagen zusammen gestellt und die Fragebogen-Aktion will koordiniert werden. Bis zu den Weihnachtsferien sollen die Bögen wieder eingesammelt werden. Das Gesamtergebnis für die Schule wird allerdings nicht vor Februar erwartet. Und dann hat auch Schulleiter Dirk Schnitzler seine Kopfnote.

Lesen Sie jetzt