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Leser spürten ein Drittel aller Schlaglöcher auf

Straßenschäden

SCHWERTE Manchmal beglichen sie kleine Unebenheiten, nicht größer als eine Zwei-Euro-Münze. Und manchmal standen die Mitarbeiter der Stadtentwässerungsgesellschaft (SEG) gleich vor einem riesigen Straßenkrater. 200 Schlaglöcher mussten sie in diesem Winter flicken. Ein Drittel davon wurde von unseren Lesern gemeldet.

von Von Anne Petersohn

, 09.04.2010
Leser spürten ein Drittel aller Schlaglöcher auf

Fast über die ganze Breite des Kirschbaumsweges reichte das Schlagloch nördlich der kleinen Eisenbahnbrücke.

„Meine Jungs haben mir viele Geschichten von ihren Einsätzen erzählt“, sagt Thomas Kaczynski. Zum Abschluss der Schlagloch-Aktion in unserer Zeitung zieht der Leiter der SEG-Straßenunterhaltung ein positives Resumee.

Rund 200 Schlaglöcher in den Straßen der Stadt haben seine Mitarbeiter über den Winter hinweg geflickt, und mehr als ein Drittel der betroffenen Stellen wurde von unseren Lesern aufgespürt. „Wenn ein neues Loch auf unserer Liste auftauchte, haben wir versucht, es noch am selben Tag zu reparieren “, erklärt Kaczynski. Länger als zwei Tage habe die Ausbesserungsaktion nie auf sich warten lassen. „Das hat wirklich gut funktioniert.“

Auf rund 60 000 Euro schätzt Thomas Kaczynski die Kosten der Schlagloch-Reparaturen in diesem Winter – auch wenn die Arbeiten noch längst nicht fertig gestellt sind. Eine Spezialfirma wurde beauftragt, die größten Löcher am Kirschbaumsweg zu beseitigen. „Bei Minustemperaturen hätte das noch keinen Sinn gemacht.“

Doch selbst wenn diese Arbeiten abgeschlossen sind, ist das Thema Schlaglöcher noch nicht ganz beendet. Der SEG-Experte rechnet damit, dass in den nächsten Wochen weitere Krater auf den Straßen der Ruhrstadt entstehen. „Wo sich Hohlräume unter der Asphaltdecke gebildet haben, wird das erneut zu Schäden führen“, so Kaczynski. Bis es so weit ist, stopfen die SEG-Mitarbeiter das letzte gemeldete Schlagloch an der Feldstraße – und gönnen sich dann eine kurze Pause.

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