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Mörderisch gute Häppchen

RHEINEN "Ich wünsche Ihnen einen mörderisch guten Abend“, begrüßte Doris Mikus, Vorsitzende der Dorfgemeinschaft Rheinen, die rund 30 Gäste im Dorfgemeinschaftshaus. Bereits zum dritten Mal organisierte Mikus den Krimiabend, unterstützt von der Autorengruppe Wortspiel Literatur.

17.10.2007

Die Autoren erzählten ihre mysteriösen Kurzgeschichten aus dem selbst geschriebenen Buch „Mörderische Sauerländer“. Tatorte wie Iserlohn, Hemer und Menden machten das Zuhören umso interessanter, aber die Enden blieben offen – das Buch sollte schließlich auch verkauft werden. Regionale Speisen serviert Doch nicht nur die Krimi-Häppchen der Autoren Frank W. Kallweit, Uta Baumeister, Birgit Lesniak und Norbert Rickenbrock machten dem Publikum die Münder wässrig. Auch das selbst gekochte Vier-Gänge-Menü mit regionalen Speisen, welches in Etappen zwischen den vier Krimis serviert wurde, machte Lust auf mehr. Da stellte sich natürlich die Frage, warum die Gäste gekommen waren – wegen der Krimis oder wegen des guten Essens?Eine gruselige Atmosphäre Die Antworten waren einstimmig: „Die Mischung macht‘s!“ Da sind sich auch Dorfbewohnerin Erika Brückner und Barbara Schebesta aus Hennen sicher. „Es ist einfach eine runde Sache – das Essen, die Krimis und dazu die Deko“, so Erika Brückner. Die Dekoration schaffte eine gemütliche, gruselig angehauchte Atmosphäre. Mit schwarzen Tischdecken, zahlreichen Teelichtern im ganzen Raum und nicht zu vergessen: den rätselhaften Mordwerkzeuge. Darunter eine alte Kettensäge und eine verrostete Zange.Keine Fortsetzung in Rheinen Nicht zu übersehen waren die abgesteckten Umrisse einer Leiche und die getrockneten Blutspuren im Eingangsbereich. „Ich glaube, wir gucken zu viel CSI“, lachte Doris Mikus, die den Abend auch gerne in „CSI Rheinen“ umgetauft hätte. Eine Fortsetzung der Krimi-Reihe wird es in Rheinen jedoch nicht mehr geben. Aber das Team Wortspiel Literatur plant schon das nächste Projekt: „Anekdoten aus dem dörflichen Bereich“, erklärte der Kopf des Teams, Frank Kallweit. Wenn das mal kein klares Stichwort für die Rheinener war, um den Literaturverein noch einmal „ins Dorf“ zu holen.

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