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Nicht mehr, sondern längere Krankheiten

SCHWERTE Volle Wartezimmer, hoher Krankenstand bei Firmen und Behörden, selten gab es so viele Infektionskrankheiten, wie in diesem Winter. Dennoch glaubt Dr. Dietmar Hüwel, Sprecher des Schwerter Ärztevereins nicht, dass es mehr Atemwegsinfekte gibt. Die Dauer der Beschwerden sei nur erheblich länger.

von Von Heiko Mühlbauer

, 07.03.2008
Nicht mehr, sondern längere Krankheiten

Dietmar Hüwel, Sprecher des Schwerter Ärztevereins

Auch in der eigenen Praxis stellte er in diesem Winter fest, dass die Patienten auch nach dem Abklingen der akuten Infektion immer noch lange an Husten oder anderen Atemwegsbeschwerden leiden. „Die Hartnäckigkeit der Erkrankungen nimmt zu“, so Hüwel.Grippe trifft auf Allergien Eine Erklärung dafür hat er auch. Denn immer häufiger würden grippale Infekte auf Allergiebeschwerden treffen. Das liege zum einen daran, dass die Häufigkeit von Allergien ständig zunehme, zum anderen aber auch daran, dass die Pollen immer früher ausfliegen. Gerade am Ende des Winters, wenn bei vielen Menschen die Abwehrkräfte nachlassen, fliegen bereits die Pollen von etlichen Frühblühern wie Hasel oder Erle. Zusammen ergibt das hartnäckige Beschwerden der Atemwege.Kein Virus in Schwerte Keine Fälle einer echten Virus-Grippe hat Hüwel bisher in diesem Jahr in seiner Praxis gehabt. Während vor allen im Rheinland und in Süddeutschland bereits über eine Grippewelle geklagt wird, ist die zumindest in Schwerte noch nicht angekommen. „Grippe ist eine lebensgefährliche Krankheit“, die man nicht unterschätzen darf, so Hüwel. Bereits seit September grassieren die hartnäckigen Erkältungskrankheiten in der Ruhrstadt. Ein Höhepunkt war über die Weihnachtsfeiertage.

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