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Premiere feiert Geschlechterkampf

Volksbühne Ergste

ERGSTE Die Protagonisten des neuen Stücks der Volksbühne Ergste mussten sich so einigen Fragen stellen, die die Männerwelt bewegen und für Zunder zwischen den Geschlechtern sorgen. Díe Komödie "Strohwitwer haben es schwer" bescherte dem Premierenpublikum am Samstag Spaß und Wiedererkennungseffekte.

von Von Caro Uschmann

, 11.04.2010
Premiere feiert Geschlechterkampf

Beide wollen die hübsche Kitty für sich: Michael (l.) und Simon.

Warum kommen störende Nachbarinnen immer im unpassendsten Moment durch die Tür? Warum wollen schöne Frauen, dass man kochen kann? Und warum ist das Bier immer so schnell alle? Wie der Titel schon sagt - Strohwitwer, die nur zeitweilig sturmfreie Bude haben, haben es schwer.

Es hätten so schöne Tage werden können. Simons Frau Anni ist bei ihrer Mutter, die Tochter mit dem Freund in Italien. Die passende Bekanntschaft haben Simon und Kumpel Michael schon am Abend zuvor geschlossen. Und die hübsche Kitty hat versprochen: Wenn die Männer für sie ein opulentes Mahl zaubern, sorgt sie für den süßen Nachtisch.

Wäre da nicht Nachbarin Pia, die von der Ehefrau beauftragt wurde, nach dem Rechten zu sehen. Ein Blick auf Kitty alarmiert sie aufs höchste. Da hat Heinz die rettende Idee: Pia hat den Besuch nur von hinten gesehen. Schnell springt Michaels Schwester Lore als Ersatz-Kitty ein. Die richtigen Antworten auf die Fragen, die seine Frau stellen wird, bleut Simon ihr ein. Doch Lore bringt sie alle durcheinander.

"Ich habe sehr gelacht“, fasste Bürgermeister und Ehrengast Heinrich Böckelühr die Komödie von Walter G. Pfaus schon nach dem ersten Akt zusammen. „Tolle Schauspieler.“ Das fand auch Lilo Bothe, die im Januar den Vorsitz der Volksbühne an Eveline Berretta abgeben hatte. Eine gelungene Premiere, da waren sich Mann und Frau am Ende einig.