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„Rathaus II ist ein Fass ohne Boden“

CDU-Fraktion

SCHWERTE Bis Mitte des Jahres soll entschieden werden, wie es mit dem Rathaus II weitergehen soll – das schrieb Bürgermeister Heinrich Böckelühr Ende März den Politikern ins Stammbuch. Die CDU-Fraktion hat sich jetzt geäußert: Sie will das Gebäude aufgeben.

von Ruhr Nachrichten

, 15.04.2010
„Rathaus II ist ein Fass ohne Boden“

Die Schwerter CDU möchte das Rathaus II am liebsten gleich aufgeben.

Von den in der Diskussion stehenden Alternativstandorten, hat die Fraktion sich für das zweistöckige Gebäude der TWS in unmittelbarer Nachbarschaft ausgesprochen. „Hier stehen ca. 1000 m² Bürofläche, die sich in einem guten Zustand befinden, zur Verfügung. Die Flächen könnten langfristig an die Stadt vermietet werden und somit könnte auch die Einnahmeseite der TWS, an der die Stadt Schwerte mit 75% beteiligt ist, deutlich verbessert werden.

Dies ist für die Stadt Schwerte deutlich kostengünstiger als die kostspielige Sanierung von Rathaus II. Auch die Mietnebenkosten, die bei 1,50 Euro/m² liegen, sind deutlich geringer als die hohen Energiekosten im Rathaus II.“ stellte Dieter Böhmer, Pressesprecher der Fraktion, dar. Zudem sagte er: „Das Rathaus II ist ein Fass ohne Boden“. Es bestünde dringend Handlungsbedarf angesichts der Haushaltssituation.

 Fraktionsvorsitzender Marco Kordt setzte sich für die ehrenamtlichen Vereine ein, schlug das leerstehende Gebäude der SEG in Geisecke für die künftige Nutzung vor. „Es ist wichtig, dass die ehrenamtlichen Vereine wie z.B. Stadtmarketing Schwerte, Aktion Senioren, Verein Louisa, Welttheater der Straße oder Chor Clamott, die die Räumlichkeiten im Rathaus II benutzen, auch künftig Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt werden“, sagte Kordt. Schließlich übernähmen die Vereine wichtige Funktionen im kulturellen und sozialen Bereich. Im Rathaus II besteht derzeit ein Sanierungsstau von über zwei Millionen Euro. Darin sind noch keinerlei Schönheitsmaßnahmen enthalten um moderne Arbeitsplätze für die städtischen Mitarbeiter zu schaffen.

Für die Ratssitzung am 23. Juni soll in der vorgesehenen Verwaltungsvorlage der Umzug in das TWS-Gebäude favorisiert werden, die Kosten und die Zeitschiene für einen möglichen Umzug aufgezeigt und eindeutige Alternativen für die Vereine dargestellt werden.