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Ratsmehrheit will eine Verbraucherzentrale

SCHWERTE Die Stadt braucht eine Verbraucherzentrale. Das finden jedenfalls sowohl eine Ratsmehrheit, bestehend aus SPD, Grünen, SCD und WfS als auch Bürgermeister Heinrich Böckelühr.

von Von Heiko Mühlbauer

, 10.12.2007
Ratsmehrheit will eine Verbraucherzentrale

SPD-Chef Dirk Kienitz.

Und die Chancen, so eine Einrichtung zu bekommen, stehen ausgesprochen gut. Am Montag tagte die Bürgermeisterkonferenz. Dort beschloss man, die beiden bislang im Kreis vorhandenen Verbraucherberatungen finanziell abzusichern. Gleichzeitig stellte man aber Überlegungen an, ein flächendeckendes Angebot im gesamten Kreis vorzuhalten. Denn die vorhandenen Geschäftsstellen befinden sich mit Kamen und Lünen beide im Nordkreis.Finanzierungszuschuss gefordert In ihrem Antrag an den Rat verlangen die vier Fraktionen, zur Finanzierung für die Jahre 2008 und 2009 einen Finanzierungszuschuss in den Haushalt einzustellen. „So günstig wie jetzt kommt man nicht mehr an eine Verbraucherzentrale“, schätzt SPD-Stadtverbandsvorsitzender Dirk Kienitz.. Denn bei den beiden bestehenden Einrichtungen teilen sich das Land und die Städte zwar die Kosten. Vom Anteil der Städte übernimmt aber der Kreis 60 Prozent. „Da muss man auch als Haushaltssicherungsgemeinde zuschlagen“, so Kienitz. Mit der Aufnahme der Mittel in den Etat habe man zumindest das Feld bestellt.Böckelühr tritt auf Euphoriebremse Bürgermeister Heinrich Böckelühr tritt ein wenig auf die Euphoriebremse. Denn zum einen sei eine solche Entscheidung nur im Konsens mit allen Kommunen im Südkreis zu treffen, zum anderen müssten die Finanzierungsfragen geregelt werden. Zumindest in Sachen Einigkeit der Kommunen sehen sich die beantragenden Ratsfraktionen auf einem guten Weg. So habe man mit Unna bereits eine Einigung getroffen. Die Verbraucherzentralen finanzieren sich durch Zuwendungen von Bund und Kommunen sowie über Entgelte und Spenden.

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