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Rockorchester Ruhrgebeat hat den Freischütz gestürmt

Konzert

30 Musiker aus fünf Nationen standen am Samstag auf der Bühne im Freischütz. Das Rockorchester Ruhrgebeat präsentierte Musik aus sechs Jahrzehnten. Dabei sorgten schwungvolle Rhythmen dafür, dass das Publikum nicht still sitzenbleiben konnte.

SCHWERTE

von Von Anna Inhetveen

, 07.11.2011
Rockorchester Ruhrgebeat hat den Freischütz gestürmt

Beim Konzert des Rockorchester Ruhrgebeat im Freischütz standen rund 30 Musiker auf der Bühne.

Vor elf Jahren wurde das Ensemble, kurz ROR, gegründet – damals auf Initiative auf Hans von der Forst. Heute besteht das Rockorchester aber nicht nur aus den „ROR-Altmeistern“, sondern auch aus vielen neuen Musikern und Sängern. Fünf kleine Nachwuchsmusiker standen auf der Bühne und begleiteten die Band.

Die zu Beginn noch etwas steife Atmosphäre wurde mit der Zeit lockerer, und spätestens bei der Zugabe „Music“ von John Miles waren alle mit vollem Einsatz dabei. Die Songs – unter anderem von Tina Turner, Queen und Elvis Presley – ließen die Zeit des Konzertbesuches wie im Flug verstreichen. Gleich zu Beginn wurden alle Zuschauer in den Schlachtruf eingeweiht: Kommt in der Moderation „Das Rockorchester...“ vor, müssen alle Frauen rufen „Ruhrgebeat“ und die Männer den berühmten Slogan „Boah, ey!“. Doch als der Ernstfall eintrat, verpassten die Schwerter beinahe ihren Einsatz und konnten sich nur knapp aus der Affäre ziehen.

Doch es wurden nicht nur gecoverte Lieder und Medleys aufgeführt, sondern auch selbst geschriebene Songs wie „Hier brennt ein Feuer“. Darin werden Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Ruhrgebiets beschrieben – ein Beitrag zum Jahr der Kulturhauptstadt 2010. Auch hierbei wurden die Besucher zum Mitmachen aufgefordert. Während der gesamten Show bemühten sich die Musiker, das Publikum zum Mitmachen zu motivieren. Mit Erfolg: Nur wenige konnten sich den schwungvollen Rhythmen entziehen und still sitzenbleiben, während um sie herum die Zuschauer von der Musik mitgerissen wurden.

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