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Schrottsammler hatten Gewerbe angemeldet

SCHWERTE Geschäftsleute sehen im Film irgendwie anders aus als die Männer, die Besucher des Wertstoffhofes nach ausgedienten Fernsehern und Computern, Kühlschränken und Stereoanlagen fragen.

von Von Reinhard Schmitz

, 11.01.2008
Schrottsammler hatten Gewerbe angemeldet

Auch alte Fernseher können am Wertstoffhof zu den Öffnungszeiten abgegeben werden.

Doch manchmal trügt der erste Schein, wie Mitarbeiter des städtischen Bereichs Soziale Hilfen bei einer Überprüfung feststellten. „Einige der Personen hatten sich selbstständig gemacht und einen Schrotthandel angemeldet“, berichtet Stadtsprecher Carsten Morgenthal von überraschenden Erkenntnissen. Andere Kontrollierte erhielten nach ihrer Duldung kein Geld mehr nach dem Asylbewerber-Leistungsgesetz, so dass sie in die Zuständigkeit der Arge fielen. Mögliche Einkünfte aus dem Schrottgeschäft seien deshalb – so Morgenthal – noch nie angerechnet worden. Trotzdem habe die Überprüfung, die auf eine Anfrage aus dem Planungs- und Umweltausschuss hin vorgenommen wurde, einen „abschreckenden Effekt“ gehabt: „Seitdem stehen dort weniger, meist nur noch an den Wochenenden.“Einfach bis auf das Gelände durchfahren Wer trotzdem bei der Entsorgung von Elektroschrott auf die Sammler trifft, dem rät Bauhofleiter Gerhard Krawczyk: „Nicht anhalten, sondern bis auf unser Gelände durchfahren.“ Denn auf dem Hasencleverweg sind ihm die Hände gebunden, da es sich um eine öffentliche Straße handelt: „Da kann ich niemandem verbieten, dort zu stehen.“ Wertstoffhof ist tabu Tabu ist für die Männer dagegen das Grundstück des Wertstoffhofes, wo seit 2006 Elektroschrott kostenlos abgegeben werden kann. Nicht nur Großgeräte nehmen die Stadt-Mitarbeiter entgegen, sondern auch elektrisches Spielzeug oder alte Lampen. 

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