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Stadt bittet um Fingerabdrücke

Schwerte Ab 1. November 2007 werden durch die Bundesdruckerei die Reisepässe der „Zweiten Biometrischen Generation“ angefertigt. Das bedeutet, es werden neben dem Passbild auch Fingerabdrücke auf dem Chip des Reisepasses gespeichert.

19.10.2007

Für die neuen Reisepässe werden bei Antragstellung die Fingerabdrücke der beiden Zeigefinger eingescannt und zur Anfertigung des Reisepasses an die Bundesdruckerei übermittelt. Medizinische Besonderheiten, wie das Fehlen eines Fingers oder Schädigungen der Finger, werden dabei berücksichtigt.  Zur Absicherung einer reibungslosen Einführung führt der Bürgerservice der Stadtverwaltung Schwerte bereits jetzt schon Probeläufe durch. Fingerabdrücke werden bei Einwilligung der betreffenden Personen nur zu Testzwecken an die Bundesdruckerei übergeben. Die Pässe werden jedoch ohne Fingerabdruck produziert. Fingerabdrücke werden nicht gespeichert Der Test dient lediglich der Sicherstellung eines fehlerfreien Betriebes aller ab 1. November notwendigen Programmkomponenten und Geräte. Die Fingerabdrücke werden nicht gespeichert und nach Aushändigung des Passes sowohl im Bürgerservice als auch in der Bundesdruckerei gelöscht. Schmutzig machen muss sich übrigens niemand, wenn er gebeten wird, seine Fingerabdrücke nehmen zu lassen: Im Bürgerservice sind Scanner vorhanden. Am Bildschirm kann dann nachvollzogen werden, ob die Qualität des Abdrucks ausreicht.Auch Gültigkeitsdauer ändert sich Für alle Reisepässe, die ab 1. November beantragt werden, ist die Abgabe des Fingerabdrucks aber Pflicht. Neben dieser gibt es ab 1. November noch weitere Änderungen. So ändert sich die Gültigkeitsdauer für Pässe und Personalausweise für Antragsteller unter 24 Jahren (bisher 26 Jahre) von fünf auf sechs Jahre. Antragsteller ab dem 24. Lebensjahr erhalten einen Reisepass, der zehn Jahre gültig ist. Die Einträge von Ordens- und Künstlernamen entfallen. Der Kinderreisepass ist ab dem 1. November für sechs Jahre gültig und das bis maximal zum 12. Lebensjahr des Kindes.

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