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Stadt stockt Plätze noch einmal auf

Offene Ganztagsschule

SCHWERTE Seit Jahren nimmt Schwerte bei der Offenen Ganztagsschule (OGS) eine Vorreiterrolle ein. Im laufenden Schuljahr mussten zwar noch rund ein Dutzend Kinder abgelehnt werden, für das kommende wird die Ruhrstadt aber der steigenden Nachfrage an allen Grundschulen sowie der Schule an der Ruhr gerecht. Besonders in Villigst.

von Von Nicole Giese

, 14.04.2010
Stadt stockt Plätze noch einmal auf

Kursleiterin Susanne Stelzer hilft in der OGS beim Filzen.

Dort werden nach den Sommerferien 156 statt bisher 134 Mädchen und Jungen betreut. Die OGS nutzt Räumlichkeiten im ehemaligen Schulgebäude. „Wir könnten sogar alle unsere 200 Kinder aufnehmen“, erklärt die Schulleiterin der Grundschule, Annette Droßel.Neue Projekte Für das kommende Schuljahr sind bereits wieder neue Projekte geplant. Mit Künstlerin Gabi Kleipsties arbeiten die Kinder zum Thema „Das Ruhrgebiet bunt statt grau“. Museumspädagogin Regina Loftus wird die Aktion „Steter Tropfen höhlt den Stein“ anbieten, um die Kinder an die Geologie heranzuführen. Die Angebote werden mit Mitteln des Landesprogramms „Kultur und Schule“ gefördert. Die Finanzierung der OGS-Plätze teilen sich die Eltern und das Land. 820 Euro pro Jahr und Schüler beträgt die Förderung. „Wir sind froh, dass wir nun alle unsere Mitarbeiterinnen halten und sogar Stunden aufstocken können“, freut sich Petra Müller-Kramer vom Trägerverein Kinderland über das hohe Interesse in Villigst. Die Kolleginnen erhalten jeweils nur Ein-Jahres-Verträge. Auch Dirk Schnitzler, Schulleiter der Albert-Schweitzer-Schule, berichtet von gleich bleibend hoher Nachfrage. In diesem Jahr kann die Grundschule den Bedarf abdecken. „Aber die Kurve ist noch nicht zu Ende“, so Schnitzler. Fast die Hälfte besucht die OGS Schon jetzt besuchen 43 Prozent aller Schwerter Schüler die Offene Ganztagsschule (OGS). Zum neuen Schuljahr wird das bestehende Angebot noch einmal um 50 Plätze aufgestockt. Dann können 832 Kinder an den Aktivitäten nach Schulschluss teilnehmen. Bisher wurden nur Fälle abgelehnt, "in denen die Eltern nur ein Bruchteil des Angebots nutzen wollten oder nicht berufstätig waren“, erklärt Stadtpressesprecher Carsten Morgenthal.