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Starke Strömung der Ruhr bremst das Entenrennen

WESTHOFEN Der blaue Plastiksack öffnet sich, und 25 kleine gelbe Enten purzeln aus ihm heraus. Metertief fallen sie, plumpsen in die wirbelnde Strömung der Ruhr. Doch beim diesjährigen Entenrennen der DLRG Westhofen-Garenfeld ist nichts so ganz, wie es sein sollte. Die starke Strömung machte den Lebensrettern einen Strich durch die Rechnung.

von Von Jacqueline Schneider

, 07.10.2007
Starke Strömung der Ruhr bremst das Entenrennen

Glücksfee Karin ermittelte die zehn Gewinner des Entenrennens aus der Lostrommel.

Den ungeduldigen großen und kleinen Zuschauern, die ab 15 Uhr auf der Westhofener Ruhrbrücke auf den Start des Rennens gewartet hatten, erklärt DLRG-Mitglied Reinhard Sauermann: „Durch die starke Strömung der Ruhr bekommen die Enten so eine hohe Geschwindigkeit, dass sie nicht vom Trichter im Zielbereich aufgefangen werden können. Sie würden unaufhaltsam über den Zielbereich hinausschießen.“ Stattdessen hatte sich die DLRG entschieden, für die Kinder nur 25 der kleinen Plastikenten auf die Reise zur DLRG-Station in Garenfeld zu schicken. Lose entscheiden über Platzierung Die Sieger wurden durch eine Losziehung ermittelt. Für die über 800 Enten, die eigentlich an den Start gehen sollten, hatten die Teilnehmer zuvor ein Zertifikat mit einer Losnummer erworben. Auf der Wiese an der Rettungsstation warteten sie bei Grillwürstchen und Dosenwerfen auf die Ziehung der Hauptpreise. Schließlich war es soweit, Ortsgruppenvorsitzender Hans-Jürgen Demski verkündete die zehn Gewinnnummern. Für die Plätze fünf bis zehn gab es einen Rucksack und Gutscheine von Deko Buschmann. Urlaub und Erholung warteten in Form von Reisegutscheinen auf die Gewinner der Plätze eins bis vier.    Bootsmann fängt die Enten wieder ein Die 800 Enten sitzen währenddessen weiterhin auf dem Trockenen und werden am Ende des Tages von ihren Besitzern mit nach Hause genommen. Ihre 25 schwimmenden Kollegen fängt indes der Bootsmann wieder ein. Nur eine konnte entwischen. Und die schwimmt nun die Ruhr hinab, auf den Rhein zu – wer weiß wohin. 

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