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Tausende Besucher beim Kreiskirchentag

SCHWERTE Einen solchen Andrang hatte Superintendent Albert Henz noch bei keinem Kreiskirchentag erlebt. Das Motto "Jede Menge Leben" unterstrichen viele tausend Besucher.

von Von Reinhard Schmitz

, 19.08.2007
Tausende Besucher beim Kreiskirchentag

<p>Chorgesang und Bläser begleiteten den Kirchentag während des ganzen Tages. Paulitschke</p>

 

"Wir sind ein lebendiger Kirchenkreis mit Potenzial", betonte Henz bei der Eröffnung: "Ich hoffe, Sie entdecken einiges davon."

Eine Aufforderung, die sich die Gäste nicht zweimal sagen ließen. Schon als die vereinigten Kinderchöre die Bühne neben St. Viktor enterten, war auf dem Marktplatz kaum noch ein Durchkommen. „Nach der Gänsehaut habe ich jetzt Tränen in den Augen. Wahnsinn!“, zeigte sich Dirigent Erich Reinke, Leiter des Jugendreferats, überwältigt. Selbst Bürgermeister Heinrich Böckelühr hielt es nicht mehr auf der Holzbank, um vehement klatschend eine Zugabe zu verlangen.

Nichts mehr so wie früher

Dieselbe Begeisterung begleitete die Ankunft des Gospel Trains aus Iserlohn, die Jesus-Aufführung der Konfirmanden oder den Auftritt der Kirchenkabarettistin Sabine Henke. „Wie ich von gut unterrichteten Greisen erfahren habe“, klagte sie, dass nichts mehr sei wie früher. Gemeint war damit allerdings nicht die proppenvolle St.-Viktor-Kirche bei den Vorträgen zu Globalisierung oder Spiritualität.

Ein Markt der Möglichkeiten

Ein ähnliches Bild bot sich auf dem Markt der Möglichkeiten, auf dem sich Einrichtungen und Initiativen mit vielen fantasievollen Ideen vorstellten. „Ich meine, das ist Pepperoni“, schätzte Margarte Hunke beim Gewürze-Schnüffeln am Eine-Welt-Stand. Bei der Partnerschafts-Arbeit konnte Elena (7) mit dem schweren Holzmörser testen, wie viel Schweiß Frauen im Kongo beim Mehlstampfen vergießen müssen. Übrigens erhalten die kongolesischen Partnergemeinden die Hälfte der 3000 Euro, die den Kollektenkorb beim Eröffnungsgottesdienst füllte. Die andere Hälfte erhält die Initiative gegen Kinderarmut in Schwerte.

Ein Herz für Flüchtlinge 

Der Arbeitskreis Asyl zeigte nicht nur mit einer Unterschriftenliste zum Bleiberecht ein Herz für Flüchtlinge, sondern spendierte auch süße Waffelherzen. Hedwig Boshammer (Hemer) malte Tauf- oder Konfirmationssprüche auf Gedenksteine, die Hospiz-Initiative verschenkte Garten-Eden-Kalender, die Börse warb um ehrenamtliche Mitarbeiter.

 

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