Diese Website verwendet Cookies. Cookies gewährleisten den vollen Funktionsumfang unseres Angebots, ermöglichen die Personalisierung von Inhalten und können für die Ausspielung von Werbung oder zu Analysezwecken gesetzt werden. Lesen Sie auch unsere Datenschutz-Erklärung

Tausende waren beim Welttheater auf den Straßen

SCHWERTE Das Welttheater der Straße zog auch in diesem Jahr wieder Tausende von Menschen in die Schwerter Innenstadt. Das gute Wetter und der verkaufsoffene Freitagabend hatten daran sicher ihren Anteil. Vor allem die kleinen Attraktionen prägten das Festival in diesem Jahr - trotz akrobatischem Höhepunkt auf dem Markt.

von Von Heiko Mühlbauer

, 26.08.2007

Herbert Hermes, der künstlerische Leiter des Festivals, wirkte auf Grundd es schönen Wetters deutlich entspannter, als in den Tagen zuvor, versuchte möglichst viele Vorführungen zu besuchen. An der Bar von Mademoiselle Bottleshot traf er – nach eigenen Angaben zufällig – auf den Stellvertretenden Bürgermeister Rudi Pohl und Landrat Michael Makiolla. Gemeinsam mussten sie eineTequila-Zeremonie der besonderen Art über sich ergehen lassen.´

Besucher machten ihr Theater selbst

Es waren die vielen kleinen Attraktionen, die in diesem Jahr das Festival prägten. Wie zum Beispiel der RatKatKast in dem zwei Besucher in die Pedale treten mussten, um im selbst erzeugten Licht, kleine Szenen zu erleben. Von der Enge und den wenigen Besuchern lebte auch der Circus Ripopulo. Dicht gedrängt erlebten die bis zu 15 Besucher im Mini-Chapiteau ein Spektakel mit Pappfiguren. Wie im richtigen Zirkus, nur in Miniatur. Popcorn gab es übrigens auch: Ein Korn für jeden.

Hommage an Buster Keaton

Viele Aufführungen setzten auf reine Spaß-Effekte. Wie die skurrilen Herren von Chrome, die klappernd und singend bis spät in die Nacht Parade liefen. Eine Hommage an Buster Keaton, leisteten sich vier Waliser, das Bash-Street-Theater. Großes Theater bot Antagon: Bildgewaltig und fast klassisch – manchmal auch schockierend fielen sie im wahrsten Sinne des Wortes aus dem Rahmen. Denn ihr Bühnenbild bestand aus übereinander gelegten überdimensionalen Bilderrahmen.

Feuerwerk und atemberaubende Akrobatik

Mehr Zirkus als Theater bot die Hauptattraktion Les Tréteaux Du Coeur Volant jeweils um 23.30 Uhr auf dem großen Markt. Seiltänzer, Trapezkunst und Vorführungen am Vertikalseil wechselten sich ab. Mit einem Feuerwerk vor der Kulisse der Viktorkirche verabschiedete sich das bunte Völkchen für dieses Jahr aus der Stadt.

Geschäfte machten gute Umsätze

Mit dem verkaufsoffenen Freitag war der Chef  der Werbegemeinschaft, Joachim Kockelke, sehr zufrieden. „Wir hatte angesichts des Wetters sehr gebangt“, erzählte er am Samstagabend gut gelaunt. Doch schon bei der Fahrt über die Ruhrbrücke hätten sich die Gesichtszüge entspannt. „Da zogen ja Massen in die Innenstadt.“ Und die Kunden kauften auch. „Die letzten verließen Punkt Mitternacht das Geschäft“, freute sich Kockelke.

Lesen Sie jetzt